Medikamente Meldung

Einige Krankenkassen erlassen ihren Versicherten die gesetzliche Zuzahlung von 5 bis 10 Euro je Packung für Arznei­mittel, über die sie Rabatt­verträge mit den Herstel­lern haben. Bei der BKK Wirt­schaft und Finanzen müssen beispiels­weise Herz­patienten für Clopidogrel-Tabletten nichts mehr zuzahlen. Dieses Mittel soll in der ersten Zeit nach einem Herz­infarkt oder Schlag­anfall die Blut­gerinnung hemmen.

Die Bosch BKK verzichtet bei einem Teil der Arznei­mittel, für die ihre Rabatt­verträge gelten, auf die Zuzahlung.

Die gesetzlichen Krankenkassen schließen mit den Herstel­lern Rabatt­verträge über bestimmte Wirk­stoffe ab, um ihre Patienten güns­tiger mit Arznei­mitteln versorgen zu können. Für eine ganze Reihe von verschreibungs­pflichtigen Medikamenten müssen die Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen nichts zuzahlen, weil diese Mittel besonders preisgünstig sind.

Tipp: In unserer Daten­bank im Internet unter www.medikamente-im-test.de sind die zuzahlungs­freien Mittel mit „zf“ gekenn­zeichnet. Hier finden Sie Informationen zu rund 9 000 Medikamenten – sowohl verschreibungs­pflichtigen als auch solchen, die rezept­frei in der Apotheke erhältlich sind.

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