Medikamente

Tipps

1
  • Halten Sie bei ausgeprägter Selbstmedikation Rücksprache mit dem Arzt.
  • Nennen Sie dem Arzt und Apotheker alle Arzneien und auch Nahrungsergänzungen, die Sie regelmäßig einnehmen.
  • Tabletten, Kapseln, Dragees mit mindestens einem Glas Wasser einnehmen. Das schont den Magen.
  • Milch, Kaffee, Cola-Getränke, schwarzer, grüner oder Mate-Tee, Fruchtsäfte oder alkoholische Getränke können die Wirkung eines Mittels verstärken oder abschwächen.
  • Vorsicht beim Teilen von Tabletten: Es können ungleiche Wirkstoffmengen entstehen. Manche Tabletten sind nicht teilbar. Arzt und Apotheker fragen.
  • Allergiker sollten einen Allergiepass haben und bei sich tragen. Viele Menschen reagieren zum Beispiel allergisch auf Parabene und müssen diese Konservierungsmittel in Arzneien meiden.
  • Psychopharmaka: Älteren Personen ab 65 werden häufig Psychophar­maka, Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieben, die das Reaktionsvermö­gen beeinträchtigen. Mögliche Nebenwirkungen: je nach Wirkstoff Gang­unsicherheit, Gefahr von Stürzen und Knochenbrüchen.
  • Wenn bestimmte Schlaf- und Beruhigungsmittel im Schnitt länger als drei Monate verordnet werden, kann sich Abhängigkeit entwickeln.
  • Mehr Informationen zu diesem Thema: Stiftung Warentest, Handbuch Selbstmedikation und www.medikamente-im-test.de. Das Handbuch sortiert mögliche Neben- und Wechselwirkungen nicht mehr nach Häufigkeit, sondern praxisnah nach Bedeutung und Ge­fährlichkeit mit der Einordnung: „Keine Maßnahmen erforderlich“, „Muss beobachtet werden“ oder „Sofort zum Arzt“.
1

Mehr zum Thema

1 Kommentar Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.03.2021 um 08:56 Uhr
individuelle medizinische Fragen

@Petra2802: Die Beantwortung individueller medizinischer Fragestellung sind aus vielerlei Gründen nicht möglich. Zum einen sind wichtige Details zur Krankengeschichte sowie zu bisherigen Behandlungen unbekannt, zum anderen fehlt der Kontakt zum Betroffenen selbst. Die Arbeit der Stiftung Warentest schließt also prinzipiell konkrete Beratungen bzw. Empfehlungen für den Einzelfall aus. Bitte wenden Sie sich mit Ihre Fragen an Ihren behandelnden Arzt. (bp)

Petra2802 am 15.03.2021 um 12:09 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.