Medien­konsum Musik­streaming mit Videos schadet der Umwelt

23.09.2020
Medien­konsum - Musik­streaming mit Videos schadet der Umwelt
Umwelt schonen. Musik am besten ohne Videos streamen. © plainpicture / Deepol

Rund 59 Prozent der Internetnutzer in Deutsch­land hören laut einer Bitkom-Umfrage gelegentlich Musik, indem sie Videos auf Youtube oder ähnlichen Platt­formen streamen. Das ist wenig umwelt­freundlich, da Videos deutlich daten­intensiver sind als Musikdateien und damit auch mehr Emissionen verursachen – schließ­lich werden sie aus riesigen Rechenzentren von Google und anderen Firmen abge­rufen, die viel Strom und Kühlung erfordern. Die Lieblings­lieder lassen sich nach­haltig besser per Musik­streaming-Dienst wie Amazon Music, Apple Music oder Spotify genießen.

Tipp: Oft gehörte Songs sollten Sie herunter­laden – dann werden sie umwelt­schonend aus dem lokalen Speicher des Smartphones abge­spielt statt von Internet­servern. Soll es doch einmal ein Musik­video sein, lassen sich Emissionen verringern, indem Sie eine nied­rige Auflösung wählen. Einen Leitfaden zur Nachhaltigkeit von Streaming & Co bietet der Bundes­verband Informations­wirt­schaft,Tele­kommunikation und neue Medien (Bitkom).

23.09.2020
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