Medien-PC mit Berührbildschirm Aldi überzeugt nicht ganz

29.12.2009

Der PC, den Aldi (Nord und Süd) Mitte November anboten, ist als Multimediarechner fürs Wohnzimmer ausgelegt. Das Besondere: der berührungsempfindliche Bildschirm. test.de sagt, was der PC leistet und wie er sich bedienen lässt.

Genug Leistung

Monitor und Rechner in einem Gehäuse ersparen eine hässliche Verkabelung, ein angenehm leiser Notebookprozessor bietet genug Leistung zur Wiedergabe von Musik und Videos, ein eingebauter Fernsehempfänger bringt analoges Kabelfernsehen oder DVB-T-Sendungen auf das integrierte Display.

Steuerung per Bildschirm ungenau

Eine Besonderheit ist der berührungsempfindliche Bildschirm. So kann der Nutzer den Computer ohne die mitgelieferte Maus, Tastatur oder Fernbedienung einfach per Finger steuern. Doch ist diese Steuerung nicht sehr genau und kennt keine Mehrfinger-Gesten, wie sie etwa vom iPhone bekannt sind.

Halbherzige Umsetzung

Nachteil des Touchscreens: Die berührungs­empfindliche Folie schmälert vor allem den Betrachtungswinkel des Bildschirms – ungünstig, wenn mehrere fernsehen wollen. Auch sonst wirkt die Umsetzung etwas halbherzig: Wenn das Gerät einen Fernseher ersetzen soll, warum gibt es dann keine Videoeingänge für Blu-ray-Spieler oder Spielekonsolen? Wenn schon Funkmaus und -Tastatur mitgeliefert wurden, warum ist die nötige Funktechnik dann nicht im PC integriert, sondern mit einem externen USB-Stick nachgerüstet? Und was sollen diese störend hellen blauen Leuchtdioden an der Bildschirmunterseite?

test-Kommentar

Bild und Rechenleistung sind okay, doch die Berührungssteuerung überzeugt wenig. Blenden­de LEDs und Ausstat­tungslü­cken trüben ebenfalls den Gesamteindruck.

29.12.2009
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