Maulwürfe sind niedlich. Doch wenn ihre Erdhaufen den Rasen über­säen, treiben sie viele Hobby­gärtner zur Verzweiflung. Die nützlichen Tiere zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten, verbietet das Bundes­natur­schutz­gesetz. Denn der Maulwurf gehört zu den besonders geschützten Arten. Bei Verstößen droht ein Bußgeld, abhängig vom Bundes­land, bis zu 50 000 Euro.

Seine Hügel sieht man häufig, den Maulwurf selbst so gut wie nie.

Maulwürfe sind niedlich. Doch wenn ihre Erdhaufen den Rasen über­säen, treiben sie viele Hobby­gärtner zur Verzweiflung. Die nützlichen Tiere zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten, verbietet das Bundes­natur­schutz­gesetz. Denn der Maulwurf gehört zu den besonders geschützten Arten. Bei Verstößen droht ein Bußgeld, abhängig vom Bundes­land, bis zu 50 000 Euro.

Hohe Bußgelder möglich

Präzedenzfälle gibt es wenige: So wurde zum Beispiel ein Rentner vom Amts­gericht Detmold wegen „Nach­stellen eines wild lebenden Tieres der besonders geschützten Art“ zu einem Bußgeld von 1 500 Euro verurteilt. Er wurde dabei beob­achtet, wie er ein Werk­zeug mit spitzen Metall­stiften in einen Maulwurfs­hügel rammte (Az. 2Cs-22 Js 385/14-952/14). In der zweiten Instanz kippte das Land­gericht Detmold das Urteil und senkte das Bußgeld auf 250 Euro (Az. 4 Ns-22 Js 385/14-228/14). Dem Rentner konnte nicht nachgewiesen werden, dass seine Attacke Maulwürfen gelte und nicht etwa Wühlmäusen.

Lärmen gestattet

Erlaubt ist es, das Tier durch strenge Gerüche oder Lärm zu vertreiben – oder besser noch – ihm etwas Positives abzugewinnen. Er ernährt sich vorwiegend von Larven und Insekten, die sonst Garten­pflanzen befallen könnten.

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