Die Folgen der Seuche

Der wirtschaftliche Schaden ist dramatisch. Ganze Viehherden müssen getötet werden, um das Virus zu eliminieren. Auch die Bekämpfung des Erregers ist aufwändig und teuer: Höfe, Fahrzeuge und Arbeitsgeräte müssen sorgfältig desinfiziert werden. Die Maul- und Klauenseuche selbst ist selten tödlich. Eine Ausnahme sind Jungtiere: Hier liegt die Sterblichkeit bei etwa 75 Prozent. Die Tiere leiden jedoch. Erkrankte Kühe geben langfristig weniger Milch. Gefährlich wird die Seuche vor allem durch die schnelle Verbreitung und die Entwicklung immer neuer Virenstämme. Im Extremfall könnten sich alle Rinder, Schweine und Schafe infizieren.

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