Matrox-Splitter und USB-Monitore Schnelltest

Wer viel am Computer arbeitet oder spielt, ärgert sich mitunter, nicht alle Programmfenster im Blick zu haben. Ein großer Monitor könnte mehr darstellen, ist aber teuer. Geht es dar­um, viele Programmfenster permanent anzuzeigen, sind mehrere kleinere Monitore billiger. Entweder werden USB-Monitore – bis zu sechs Stück – an einen Rechner angeschlossen oder der Matrox Triple­Head2Go teilt das Bild auf drei Monitore auf. Im Kurztest: Neue technische Lösungen, um viele Monitore anzuschließen, und für Spiele: der Seitenblick beim Flugsimulator.

Matrox TripleHead2Go

Matrox-Splitter und USB-Monitore Schnelltest

TripleHead2Go
Preis: zirka 250 Euro.

Die externe Box wird an den Grafikausgang des Computers angeschlossen. Es gibt sie für analoge und für digitale Ausgänge. Sie teilt das Signal auf drei Monitore auf. Die Auflösung beträgt bis zu 3 840 mal 1 024 Bildpunkte, falls die Grafikkarte diese Auflösung bietet. Darunter leidet die Bildqualität nicht. Bei Computerspielen harmoniert die Matrox-Box besonders mit Grafikchips der Firma nVidia. Ärgerlich ist der hohe Standby-Verbrauch von gut vier Watt.

Samsung USB-Monitor

Matrox-Splitter und USB-Monitore Schnelltest

Samsung USB-Monitor
Preis:
 je zirka 350 Euro.

Diese Monitore werden nicht von der Grafikkarte angesteuert, der Rechner komprimiert das Grafiksignal. So kann es per USB an den Monitor gesendet werden. Das klappt bei stehenden Bildern gut, doch Bewegtbilder leiden. Deshalb können 3D-Spiele, etwa Fahr- und Flugsimulatoren, nicht sinnvoll gespielt werden, Bewegtbilder ruckeln und bei DVD werden Farbverläufe nur abgestuft, mit Verlusten gezeigt.

test-Kommentar

Der Dreifach-Grafiksplitter von Matrox eignet sich auch für Computerspieler, setzt aber eine leistungsfähige Grafikkarte voraus. Die USB-Monitore taugen für Präsentationen und im Alltag – allerdings nicht für Spiele und Videos.

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