Das ärgert: Fehler und Ärgernisse aus dem Test

  • Zu weich, zu hart: In 41 von insgesamt 89 Testkäufen bekamen die Kunden nicht die Matratzenhärte, die sie auf Nachfrage gewünscht hatten. Fünfmal erhielt eine Testkäuferin sogar eine sehr weiche Matratze, obwohl sie eine „harte“ verlangt hatte, einmal bekam ein Kunde, der eine „weiche“ wollte, eine „sehr harte“.
  • Lattenrost aufgeschwatzt: Sechsmal behaupteten die Verkäufer, der Lattenrost müsse ausgetauscht werden. Dabei war es einer, der sich im Prinzip für alle Materialien eignet. Ein Verkäufer von Betten Rid schrieb einen Lattenrost mit auf die Rechnung, der Tester sah es und korrigierte.
  • Federkern für Lattenrost: 15-mal sagten die Verkäufer, nur ein einfacher Federkern sei für den Lattenrost geeignet, weil der angegebene Lattenabstand zu breit sei (was nicht stimmte). Oft kam der Hinweis, bei einer höherwertigen Matratze sei ein neuer Lattenrost nötig. Das ist nicht richtig.
  • Schlafklima beim Federkern: Fünfmal wurde behauptet, bei Kaltschaum funktioniere der Wärme- und Feuchtetransport besser als bei Federkern. Unsere Tests zeigen, dass oft das Gegenteil zutrifft.
  • Alte Schätzchen: In vielen Fällen wurden Matratzen verkauft, die vermutlich vor Jahren produziert wurden.
  • Immer die gleichen: Vier Händler verkauften dreimal (von sechsmal) die gleiche Matratze. Betten Heise bot die gleiche Matratze in der Härte „soft“ an, egal ob der Kunde klein, groß, leicht oder schwer war.
  • Falsche Matratze: Sechsmal lieferten die Händler nicht die Matratze, die bestellt wurde. Einmal bot ein Discounter eine Taschenfederkernmatratze schon im Geschäft als „Schaumstoffmatratze“ an.

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