Die Matratzen­auswahl

Nehmen Sie sich Zeit. Und liegen Sie Probe. Eile beim Matratzenkauf rächt sich. Worauf Sie beim Matratzenkauf unbe­dingt achten sollten, zeigen Ihnen unsere Tipps. Hier geht es direkt zu den Tests von Matratzen.

Video: Sechs Tipps für den Matratzenkauf

Darauf sollten Sie achten

  • Zeit nehmen. Gleichen Sie Ihre Anforderungen an eine Matratze mit unseren Test­ergeb­nissen ab. Schauen Sie sich die von test.de empfohlenen Matratzen genau an. Kaufen Sie nicht im Vorüber­gehen. Besuchen Sie mehrere Geschäfte. Erkunden Sie Angebote und Preise und probieren Sie verschiedene Matratzen aus.
  • Härte. Hat keinen mess­baren Einfluss darauf, ob eine Matratze gut abstützt, kann allerdings beim persönlichen Komfort eine große Rolle spielen. Hören Sie deshalb beim Kauf auf Ihr Körpergefühl.
  • Griffe. Damit Sie die Matratze einfach bewegen können, zum Wenden zum Beispiel, sollte sie stabile und ausreichend große Griffe haben.
  • Bezüge. Die Matratzenbezüge sollten sich unkompliziert abziehen und waschen oder reinigen lassen.
  • Allergiker. Milbenal­lergikern können abnehm­bare und wasch­bare Bezüge helfen. Besser sind spezielle Allergikerbezüge, sogenannte Enca­sings.

Tipps für den Kauf – online und im Laden

  • Probeliegen. Matratzen sind Geschmacks­sache. Testen Sie, ob die Matratze hart oder weich genug für Sie ist. Drehen und wenden Sie sich hin und her, setzen Sie sich auf und legen Sie sich wieder hin. So erspüren Sie, ob Sie sich in allen Lagen wohl­fühlen und wie stark die Matratze nach­schwingt.
  • Zu zweit probeliegen. Nehmen Sie, wenn Sie im Handel kaufen, auf jeden Fall Ihren Partner mit. Der braucht vielleicht eine ganz andere Matratze als Sie.
  • Die Matratze umtauschen. Das Recht auf Widerruf einer per Katalog oder online aufgegebenen Bestellung binnen 14 Tagen gilt auch für Matratzen – und zwar sogar dann, wenn der Käufer die Matratze ausgepackt und darauf probegeschlafen hat. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VIII ZR 194/16). Viele Versandhändler gewähren sogar Rück­gabefristen von mindestens 100 Tagen. Weil Händler dies freiwil­lig tun, können sie allerdings Bedingungen für die Rück­nahme stellen. Mitunter müssen Matratzen dann beim Probeliegen einge­schweißt bleiben. Das kann die Liegeeigenschaften verfälschen. Auch Rück­sende­kosten müssen Händler nicht über­nehmen. Diese können bei Sperr­gut wie Matratzen bis zu Euro betragen. Wer derart hohe Kosten vermeiden möchte, bestellt bei einem Händler, der die Rück­sendung bezahlt. Das tun sehr viele. In Läden gekaufte Matratzen lassen sich nur dann zuhause probeliegen und bei Nicht­gefallen zurück­geben wenn Verkäufer dies erlauben, was viele allerdings tun. Im Gegen­zug dürfen Verkäufer Bedingungen für eine Rück­nahme stellen. Wer ein uneinge­schränktes Rück­gaberecht möchte, kann versuchen, dies auszuhandeln, sollte sich das allerdings schriftlich zusichern lassen.

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TestMatratzen-Test (2019)28.09.2019
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