Matratzen im Test Test

Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Matratzen. Hier finden Sie Test­ergeb­nisse für 316 Matratzen unterschiedlicher Typen, davon derzeit rund 130 liefer­bar: Kalt­schaum­matratzen, Latex­matratzen, Federkern­matratzen und Boxspringbetten. Neue Matratzen im Test 17 weitere Latex- und Viskoschaummatratzen. Für Sparfüchse: Die beste Viskoschaum­matratze aus diesem Test­durch­gang ist auch die güns­tigste Matratze! Stöbern Sie in in unserer Test-Daten­bank. Hier finden Sie den Matratzen-Testsieger.

Matratzen aus dem Geschäft und aus dem Internet

Neue Unternehmen mischen den Matratzenmarkt auf. Sie behaupten, jedermann liege auf diesen Pols­tern gut – egal wie groß, wie schwer, ob Rücken­schläfer oder Seiten­schläfer. Die meisten der Neuen gibt es nur im Direkt­versand. Statt Probeliegen im Geschäft bieten sie Probeschlafen zu Hause. Die Stiftung Warentest testet nicht nur regel­mäßig Matratzen aus dem Laden, sondern hat auch die Internet-Matratzen im Matratzen-Test. Sie kommen mit viel Life­style-Versprechen daher und heißen zum Beispiel Casper, Eve, Muun, Emma oder Bett1 Body­guard.

Das bieten Ihnen die Matratzen-Tests der Stiftung Warentest

Test-Daten­bank. Die Stiftung Warentest testet Matratzen regel­mäßig zu den Matratzentests. Meist reichen drei Filterklicks, um die passende Matratze zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF speichern.

Körperformen, Schläfer­typen. Die Liegeeigenschaften der Matratzen testet die Stiftung Warentest nicht pauschal, sondern für verschiedene Körpertypen sowie Seiten- und Rück­schläfer Körperformen im Matratzentest.

Kostenlose Kauf­tipps und Waren­kunde. Hier erklären wir Ihnen Stärken und Schwächen der Bauformen.

Heft­berichte. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie die Berichte aus der Zeitschrift test zum Thema Matratzen zum Download.

Kinder­matratzen. Sie suchen nach einer guten Matratze für die Kleinen? Die finden Sie im Produktfinder Kindermatratzen.

Video: So testet die Stiftung Warentest Matratzen

Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest bewahren vor teurem Fehlkauf

Matratzenhärte. Ob Federkern­matratzen oder Kalt­schaum­matratzen – die Härte­angaben der Hersteller stimmen häufig nicht. Die Stiftung Warentest ermittelt bei Ihren Matratzen-Tests die Matratzenhärte im Labor. Das macht die Matratzen vergleich­bar. Hier finden Sie gute weiche Matratzen und auch sehr harte Matratzen.

Preis. Je teurer desto besser? Das gilt nicht für Matratzen. Es gibt es teure Matratzen für über 1 000 Euro, die im Test der Liegeeigenschaften nur ein „Ausreichend“ haben. Und güns­tige Matratzen schneiden oft richtig gut ab. Schauen Sie in unsere Test­ergeb­nisse, bevor Sie eine Matratze kaufen.

Händ­lerversprechen. Die Matratzenbranche erzählt Werbemärchen, dass sich die Lattenroste biegen. Sie will teure Schlafstätten verkaufen. Doch unsere Matratzen-Testkäufer haben festgestellt: Viele Aussagen und Anpreisungen stimmen einfach nicht – ob es nun um vermeintlich wichtige Lattenroste, angeblich unver­zicht­bares Zubehör oder das Versprechen geht, eine Matratze würde zu einem gesunden Rücken verhelfen.

Matratzen­typen im Vergleich

Ob Federkern­matratze, Latex­matratze, Schaum­matratze oder Boxspring – alle Matratzen­typen haben ihre spezi­fischen Vorteile und Nachteile. Welcher Matratzen­typ mit welchen Stärken und Schwächen daher­kommt, lesen Sie in den nächsten Absätzen.

Federkern­matratzen – trans­portiert Feuchtig­keit gut

Matratzen im Test Test

Der Aufbau einer Taschenfederkern­matratze.

Steck­brief Federkern­matratze

Gut die Hälfte der Republik schläft auf Federkernen – meist auf Taschen­feder­kern­matratzen. Sie enthalten hunderte Stahlfedern, die in Stoff­taschen einge­näht und miteinander verbunden sind. Taschen­federkerne schwingen weniger nach als einfache Bonnell­feder­kern­matratzen. Außerdem geben sie nur dort nach, wo sie belastet werden und passen sich dem Körper besser an Testergebnisse Federkernmatratzen.

Vorteile von Federkern­matratzen

Guter Feuchtig­keits­trans­port. Gut für starke Schwitzer.
Geringe Wärmedämmung. Gut für alle, denen es schnell zu warm wird.
Gute Punktelastizität.

Nachteile von Federkern­matratzen

Geringe Wärme-Isolierung. Schlecht für alle, die leicht frieren.
Mit der Zeit können sich in der Schaum­stoff­auflage Kuhlen bilden.
Die Matratze ist vergleichs­weise schwer.

Boxspringbetten – bequem beim Ein- und Ausstieg

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Der Aufbau eines Boxspringbetts.

Steck­brief Boxspringbetten

Bei einer Boxspring­matratze liegt auf dem Unterbau meist eine Federkern­matratze und oben­auf eine aus Schaum­stoff. Die aufwendigen und teureren Boxspringbetten – die vermeintliche Königs­klasse – halten oft nicht voll­mundige Werbung mitunter verspricht. Einige der getesteten Modelle bieten zwar gute Liegeeigenschaften. In Sachen Halt­barkeit schaffen die Boxspringbetten aber oft nur die Noten „Befriedigend“ oder „Ausreichend“. Und bei der Hand­habung haben einige Produkte sogar ein „Mangelhaft“ Testergebnisse Boxspringbetten.

Vorteile von Boxspringbetten

Ihre Höhe von 60 bis 70 Zenti­metern erleichtert das Hinlegen und Aufstehen.
Bei Topper aus Kalt­schaum gute Wärme­isolierung für alle, die leicht frieren.

Nachteile von Boxspringbetten

Der Feuchte­trans­port kann durch die Konstruktion, etwa mit Kunst­leder­umrandung, stark einge­schränkt sein.
Die Härte­angaben stimmen oft nicht.
Teuer, sper­rig und schwer.

Latex­matratzen – weich und stützend

Matratzen im Test Test

Eine Latex­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Latex­matratzen

Latex wurde ursprüng­lich aus Kautschuk­bäumen gewonnen. Wird heute meist synthetisch hergestellt, wie auch für die meisten Latexmatratzen im Test. Preis­werte haben nur eine Latex­schicht mit Kalt­schaumkern.

Vorteile von Latex­matratzen

Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
Oft weich, angenehmes Liegegefühl.
Latex­matratzen eignen sich wegen ihrer guten Wärme­isolation eher für Fröstler.
Gute Halt­barkeit.

Nachteile von Latex­matratzen

Reine Latex­matratzen sind teuer.
Für starke Schwitzer unge­eignet.
Meist schwerer als Modelle aus Schaum­stoff und daher schwerer zu wenden.

Kalt­schaum­matratzen – strapazier­bar und elastisch

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Eine Kalt­schaum­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Kalt­schaum­matratze

Kalt­schaum ist wertiger Polyurethan-Schaum­stoff, der ohne Wärmezugabe in großen Blöcken aufgeschäumt wird. Je nachdem, aus welchem Teil eines Blocks der Kern geschnitten wird, ist die Matratze unterschiedlich hart. Hier finden Sie alle Testergebnisse für Schaumstoffmatratzen. Ob es sich bei einer Schaum­stoff­matratze um eine Kalt­schaum-, Viskoseschaum- oder eine einfache Schaum­matratze handelt, sehen Sie in der Liste der Eigenschaften der einzelnen Produkte. Getestet hat die Stiftung Warentest über­wiegend Kalt­schaum­matratzen.

Vorteile von Kalt­schaum­matratzen

Gute Punktelastizität, geringes Nach­schwingen.
Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
Gute Halt­barkeit und Wärme­isolation. Für schwerere Schläfer geeignet.
Latex­ähnlich, aber deutlich leichter.

Nachteile von Kalt­schaum­matratzen

Oft teuer.
Wärme und Feuchte können zu Liegekuhlen führen.
Oft weicher als angegeben.
Für Stark-Schwitzer unge­eignet.

Viskoschaum­matratze – Schaum mit Memory-Effekt

Matratzen im Test Test

Eine Viskoschaum­matratze im Anschnitt

Steck­brief Viskoschaum­matratze

Viskoschaum ist ein Polyurethan-Schaum mit „Memory-Effekt“: Drückt man seine Hand hinein, hinterlässt sie einen länger sicht­baren Abdruck. Die zuletzt getesteten Viskoschaum­matratzen bestehen aus Kalt­schaum- oder Schaum­stoff­kern mit Visko­auflage.

Vorteile von Viskoschaum­matratzen

Passen sich der Körperform von Schlafenden an.
Wirken dadurch anschmieg­sam.
Halt­bar und wärme­isolierend.

Nachteile von Viskoschaum­matratzen

Oft teuer.
Bei Kälte erhärtet Viskoschaum oft zu einer Liegeschale, die Bewegungen im Schlaf erschweren und zum Aufwachen führen kann.
Für starke Schwitzer unge­eignet.

Komfort­schaum­matratze – klingt toll, ist aber nichts Besonderes

Matratzen im Test Test

Eine Komfort­schaum­matratze im Anschnitt

Steck­brief Stan­dard­schaum­matratze

Stan­dard­schaum wird oft als Komfort­schaum angepriesen, ist aber der einfachste Polyurethan-Schaum auf dem Markt. Die beim Schäumen zur Härtung zugeführte Wärme führt zu unterschiedlich großen Luft­bläschen. Dadurch entsteht ungleich­mäßige Struktur und Festig­keit.

Vorteile von Stan­dard­schaum­matratzen

Stan­dard­schaum­matratzen sind relativ billig.
Sie werden gern auch wegen des geringen Gewichts gekauft.
Oft gute Halt­barkeit.
Gute Wärme­isolation.

Nachteile von Stan­dard­schaum­matratzen

Wenig elastisch und geringer Komfort.
Eignet sich eher für leichte Personen.
Für starke Schwitzer eher unge­eignet.

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TestMatratzen im Test26.02.2018
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