Bettlattenroste: Kleine Lagerstättenkunde

Matratzen Test

Liegt die Matratze erhöht auf einem Lattenrost, bekommt sie genügend Luft von unten.

Bei einer guten Matratze genügt auch ein einfacher Rollrost.

Anschmiegsam. Grundsätzlich kann man alle Matratzentypen auf Lattenroste legen. Besonders gut für verstellbare Lattenroste mit variablem Kopf- und Fußteil eignen sich Latex und Schaumstoff. Sie passen sich besser an als Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen. Die Lattenabstände sollten dabei nicht mehr als vier bis fünf Zentimeter betragen, sonst hängt der Schlafende samt Matratze durch.

Komfortabel. Eine gute Matratze braucht nicht unbedingt eine federnde Unterlage – es genügt auch ein einfacher Rollrost oder ein selbst gezimmerter Lattenrost. Allenfalls bei dünnen Schaumstoff- oder Latexmatratzen kann ein aufwendiger Lattenrost den Liegekomfort verbessern – sofern die Einstellung stimmt. Gleiches gilt für Tellerlattenroste, wenn die Teller gut positioniert sind.

Langlebig. Lattenroste halten deutlich länger als Matratzen. Während nach acht bis zehn Jahren eine Matratze aus hygienischen Gründen ausgedient hat, kann einem Lattenrost diese Zeit kaum etwas anhaben. Unsere Tests einer simulierten Dauernutzung zeigen, dass ein guter Lattenrost jahrzehntelang in Form bleiben kann. Falls doch irgendwann die ursprüngliche Spannung (leichte Wölbung der Latten nach oben) nachlässt, zum Beispiel im Beckenbereich, kann ein Tausch der Latten mit denen aus dem weniger strapazierten Fuß- oder Kopfbereich die Lebensdauer zusätzlich verlängern.

Dieser Artikel ist hilfreich. 4563 Nutzer finden das hilfreich.