Massagen Meldung

Bestimmte Massagen können helfen – am besten bei einer Kombinationsbehandlung mit Bewegung und Gymnastik.

Massagen, die helfen: Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Häufig lässt der Schmerz innerhalb weniger Wochen nach. Aber nicht immer. Er kann körperlich, psychisch sehr belasten. Doch selten haben Rückenschmerzen eine ernste Ursache, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln. Wenn Kreuzschmerzen nicht von selbst nachlassen, können sich Massagen lohnen. Studien „deuten an“, dass klassische Massagen, Thai-Massagen und Akupressur anhaltende Kreuzschmerzen lindern können. Bei klassischen Massagen werden betroffene Hautregion und Muskulatur massiert, bei Thai-Massagen die Gliedmaßen kräftig gedehnt und gestreckt, bei Akupressur wird auf Körperpunkte Druck ausgeübt.

Kombitherapie, die besser ist: Bei Rückenschmerzen allein auf Massagen zu setzen, verspricht allerdings wenig Erfolg. Forschungsergebnisse legen nahe, dass Patienten, die Massagen mit Bewegung und Dehnübungen kombinieren, mehr profitieren könnten. Folge sind weniger Schmerzen und eine größere Beweglichkeit.

Kosten, die Kassen übernehmen: Soll die Krankenkasse die Kosten übernehmen, so müssen Massagen und Krankengymnastik vom Arzt verordnet werden. Eine Verordnungseinheit umfasst meist sechs Massagen. Patienten zahlen für die sechs Massagen, die als Heilmittel gelten, dann 10  Prozent zu, außerdem 10 Euro für die Verordnung. So kommt, abhängig von der Kasse, eine Zuzahlung von etwa 15 Euro zustande.

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach den Zuzahlungsmodalitäten. Einen Überblick über Massageformen finden Sie unter www.gesundheitsinformation.de. Auf www.test.de informiert Sie unter dem Stichwort Rückenschmerzen das „Special Rückenprobleme“.

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