Masernimpfung Meldung

Risiken im Zusammenhang mit der Masernimpfung sind erheblich geringer als die Möglichkeit, sich ohne Impfung mit Masern anzustecken und Komplikationen zu erleiden, wie eine Hirnentzündung, die Enzephalitis. Es kommt nach einer Maserninfektion 500-mal häufiger zu einer Hirnentzündung als nach einer Impfung. Bei Masern rechnet man mit etwa einem Todesfall pro 50 000 Fälle.

Die kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR-Impfung) ist auch dann noch möglich, wenn sie im empfohlenen Alter von etwa zwölf Monaten versäumt wurde. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt, die Masernimpfung bis spätestens zum vollendeten 18. Lebensjahr bei Jugendlichen nachzuholen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat sich das Ziel gesetzt, Masern in Europa bis zum Jahr 2007 auszurotten. Doch die Impfbereitschaft liegt in Deutschland bislang unter dem erforderlichen Soll von 95 Prozent. Gegenwärtig sind nur etwa 70 bis 85 Prozent der Kinder gegen Masern geimpft. Die für alle Kinder empfohlene zweite Impfung haben sogar weniger als 15 Prozent erhalten.

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