Mascara im Test - Wimperntuschen für Volumen

Blick­kontakt. Mit Volumen-Mascara vom Ansatz bis in die Spitzen geschminkt – so wirken Wimpern länger und dichter.

Erfreulich: Im Mascara-Test der Stiftung Warentest schneiden 7 von 14 Wimperntuschen gut ab. Nicht erfreulich: In vier Volumen-Mascaras wiesen wir verbotene Stoffe nach.

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Für volle Wimpern: Nach­helfen mit Bürst­chen und Tusche

Für den perfekten Augen­aufschlag greifen viele Frauen – und auch immer mehr Männer – zu Mascara: Mithilfe von Bürst­chen und Tusche wollen sie die Wimpern betonen, sie voller und länger wirken lassen. Um zu prüfen, wie gut das funk­tioniert, hat die Stiftung Warentest 14 schwarze Volumen-Mascaras genau unter die Lupe genommen – 11 nicht-wasser­feste und 3 wasser­feste.

Das bietet der Mascara-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 14 schwarze Volumen-Mascaras: Die Stiftung Warentest hat 11 nicht-wasser­feste und 3 wasser­feste Tuschen untersucht – von konventionellen Marken wie Maybelline, L‘Oréal Paris und Manhatten. Aber auch Produkte von Lavera Naturkosmetik, Sante Naturkosmetik sowie eine Luxus-Mascara von Chanel mussten sich im Test beweisen.
  • Kauf­beratung. Großer Geldbeutel oder kleines Budget – unter den besten Mascaras im Test ist für jeden etwas dabei. Eine gute Wimperntusche gibt es schon ab 2,33 Euro pro 10 Milliliter. Deutlich teurere Produkte können ebenso mithalten – 10 Gramm der teuersten guten Tusche im Test kosten fast 60 Euro.
  • Tipps und Hintergrund. Im Mascara-Test zeigt sich: Nicht alle Produkte sind davor geschützt, dass Kundinnen und Kunden sie im Geschäft öffnen und ausprobieren. Eine Originalitäts­sicherung haben nur wenige. In zwei Tuschen wiesen wir Arsen nach, in zwei anderen Naph­thalin – beides Stoffe, die in Kosmetik­produkten verboten sind.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus 8/2021.

Sieben Mascaras im Test sorgen für den schönen Blick

Auf der Spur der besten Wimperntusche – je 20 Frauen tuschten sich mit jeder Mascara eine Woche lang die Wimpern und beur­teilten gemein­sam mit unseren Fachleuten die Ergeb­nisse. Im Labor suchten wir zudem nach Keimen und kritischen Stoffen. Die wasser­festen Tuschen mussten über­dies einem Sprüh­nebel- und Wischtest standhalten. Wir wollten wissen: Welche Volumen-Mascara ist die beste?

Das Ergebnis unserer aufwendigen Prüfungen: Die sieben guten Mascaras schenken Volumen und Länge, vier von ihnen sorgen gleich­zeitig für Schwung und ein natürliches Aussehen der Wimpern. Ein absolutes Spitzen­produkt und damit einen klaren Testsieger gibt es nicht. Von den wasser­festen Tuschen erreichte keine ein gutes Qualitäts­urteil.

Vier Tuschen mit verbotenen Stoffen

In vier Mascaras fanden wir verbotene Stoffe: Zwei Tuschen, darunter auch ein zertifiziertes Naturkosmetik­produkt, enthalten das krebs­er­regende Schwer­metall Arsen. In zwei anderen Mascaras wiesen wir den poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoff Naph­thalin nach, der vermutlich krebs­erzeugend ist. Beide Substanzen gelangen möglicher­weise über verunreinigte Rohstoffe, etwa schwarze Farbpigmente, in die Produkte.

Ein Gesund­heits­risiko besteht für Anwende­rinnen und Anwender aber nicht: Mascara wird nur in geringen Mengen auf die Wimpern getuscht – Haut und Augen kommen mit den kritischen Substanzen kaum direkt in Kontakt. Wir bewerten alle vier Mascaras daher noch mit Ausreichend.

Meist fehlt die Originalitäts­sicherung

Weil Keime Entzündungen verursachen können, haben wir die mikrobiologische Qualität der Mascaras geprüft. Sie war durchweg in Ordnung. Das ist nicht selbst­verständlich. Oft fehlt eine Originalitäts­sicherung – etwa eine dünne Kunst­stoff­folie oder ein Karton, die verhindern, dass Kundinnen und Kunden die Mascaras im Laden ausprobieren. Nur vier Mascaras im Test sind davor geschützt. Bei einem Produkt ist der Karton aber über­dimensioniert – dafür gibt es Punkt­abzug.

Vorsicht bei künst­lichen Wimpern und Wachs­tums­seren!

Noch mehr Volumen und Länge sollen Wimpern zum Ankleben und sogenannte Wachs­tums­seren bringen. Fachleute sehen Gefahren.

Fremdkörper. Mit Spezial­kleber werden künst­liche Wimpern am Wimpernrand des Auges befestigt. Augen­ärzte warnen: Die Kleber können allergische Reaktionen hervorrufen, die künst­lichen Härchen das Auge reizen oder sogar verletzen.

Wachs­tums­schub. Wimpernseren sollen das Wachs­tum fördern. Einige enthalten medizi­nische Wirk­stoffe – sogenannte Prosta­glandin-Analoga. Mögliche Neben­wirkungen: Die Augen entzünden sich, die Iris kann sich verfärben. Ärzte und Kosmetik­experten raten ab von der Verwendung.

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