Maroni Meldung

Geritzt. Maroni sollten vor dem Rösten kreuz­weise einge­schnitten werden.

Maroni sind die kalorienärmsten Nüsse – und dabei reich an Vitaminen und Mineralien. Das macht sie frisch geröstet zum idealen Snack an kalten Herbst­tagen: Die herz­förmigen Esskastanien schme­cken gut, sind gesund – und heben die Stimmung. test.de verrät, wie die Nuss­früchte am besten munden.

Gesunde Nuss­früchte

Für Nüsse enthalten Maroni wenig Fett. Dafür sind sie reich an Kohlehydraten und bieten die Aminosäure Tryptophan – das hebt den Serotoninspiegel in der licht­armen Zeit. Maroni haben viel Kalium und Magnesium, B-Vitamine und Vitamin C. 100 Gramm Maroni liefern rund 200 Kilokalorien.

Marone oder Esskastanie

Maroni zählen zu den Esskastanien, es gibt aber einige Unterschiede. Gewöhnliche Esskastanien sind größer und rund­lich. Sie lassen sich schwer schälen und sind weniger aromatisch als Maroni. Die haben eine flache, drei­eckige Unterseite und sind herz­förmig. Das geröstete Fleisch schmeckt sahnig. Mit den Ross­kastanien, die Kinder im Herbst gern sammeln, sind Esskastanien nicht verwandt.

Vor dem Rösten einschneiden

Damit die Schale beim Zubereiten aufspringt und sich leicht vom Kern entfernen lässt, werden Maroni auf der Bauchseite kreuz­weise einge­schnitten. Hitze macht den Kern weich. Maroni zum Knabbern werden am besten in einer schweren Pfanne mit Deckel zubereitet: Die Nuss­früchte bei hoher Temperatur und ständigem Wenden 10 Minuten rösten, danach mit Deckel ohne Hitze weitere 10 Minuten garziehen lassen. Im Back­ofen geröstet, werden Maroni leicht trocken. Deshalb immer ein Schälchen Wasser mit in den Ofen stellen. Maroni können auch gekocht werden.

Schwimm­test

Frische, wurm­freie Maroni sinken in lauwarmem Wasser auf den Boden, schlechte schwimmen oben. Achten Sie schon beim Kauf darauf, dass die Früchte prall, schwer und fest sind. Bei Raum­temperatur halten sich frische Maroni maximal eine Woche, im Kühl­schrank einen Monat. Gegart, geschält und einge­froren halten sie sechs Monate.

Tipp: Maroni schme­cken nicht nur pur, sondern auch als Suppe, als Füllung für Fleisch oder als Süßspeise. Für das Dessert „Mont Blanc“ wird süßes Maronipüree mit geschlagener Sahne serviert. Auch lecker Maronen mit Feldsalat.

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