Marktübersicht Wirtschaftsenglisch: Welche Zertifikate in Wirtschaftsenglisch gibt es?

Wer einen Beleg seiner Sprachkenntnisse für den Arbeitgeber oder die Bewerbungsmappe braucht, kann zwischen mehreren Abschlüssen wählen.

  • Business English Certificate (BEC): Das Zertifikat der Universität Cambridge wird in drei Niveaustufen angeboten, die dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) entsprechen: BEC Preliminary (B1), BEC Vantage (B2) und BEC Higher (C1). Es gibt knapp 50 Prüfungszentren in Deutschland. Die Prüfgebühr beträgt zwischen 90 und 180 Euro.
  • English for Business (EFB): Diese Prüfung hat die London Chamber of Commerce and Industry (LCCI), die größte Industrie- und Handelskammer Großbritanniens, im Angebot. Es gibt fünf Niveaustufen, die an den GER angepasst sind: EFB Vorstufe (A1/A2), EFB Stufe 1 (A2/B1), EFB Stufe 2 (B1/B2), EFB Stufe 3 (B2/C1), EFB Stufe 4 (C1/C2). In Deutschland existieren 180 Prüfungszentren. Die Prüfgebühren liegen zwischen 95 und 130 Euro.
  • Fremdsprache im Beruf (FiB): Diese Zertifikatsprüfung hat die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf entwickelt. Es gibt eine Niveaustufe, die auf B1/B2 des GER liegt. Die FiB-Prüfung kann an zehn Industrie- und Handelskammern in Deutschland abgelegt werden. Sie kostet 195 Euro.
  • telc English Business: Dieses Zertifikat wurde von Telc entwickelt, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Volkshochschulverbandes. Telc steht als Abkürzung für „The European Language Certificates“, zu deutsch: Die Europäischen Sprachzertifikate. Den Abschluss in Wirtschaftsenglisch gibt es auf den Niveaustufen B1 und B2 des GER. Die Prüfung nehmen lizensierte Bildungseinrichtungen ab, häufig Volkshochschulen, die auch Kurse zur Prüfungsvorbereitung anbieten. Die Prüfgebühr liegt zwischen 90 und 100 Euro.

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