Normale Margarine wird im Wesentlichen aus pflanzlichen Ölen hergestellt. Öle enthalten überwiegend ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und sind deshalb flüssig. Um das Öl streichfähig, also fest zu machen, muss es gehärtet (hydriert) werden. Bei diesem chemischen Prozess entstehen Transfettsäuren, die den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen können. Reformmargarine ­ es gibt sie nicht nur im Reformhaus ­ darf keine gehärteten Fette enthalten und ist deshalb auch weitgehend frei von Transfettsäuren. Um Streichfähigkeit zu erreichen, werden neben Öl auch festere Pflanzenfette (Kokos- oder Palmfett) verarbeitet, die einen höheren Gehalt an gesättigten Fettsäuren haben. Reformmargarine ist also mit geringerem technologischem Aufwand produziert als herkömmliche Margarinesorten. Allerdings enthalten auch die nur drei bis acht Prozent an Transfettsäuren ­ jedenfalls in Deutschland. In den USA, wo die Transfettsäuren vor einigen Jahren für medizinischen Aufruhr sorgten, fand man in den Margarinen bis zu 40 Prozent. Für Kalorienbewusste: Reformmargarine hat so ziemlich die gleiche Menge Kalorien wie jede andere Margarine oder wie Butter.

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