Tipps

  • Statt Butter. Zum Backen eignet sich Margarine ebenso wie Butter. Butter schmeckt besser, Magarine ist billiger. Halbfettmagarine ist zum Backen zu weich.
  • Kein Schlankmacher. Normale Magarine enthält ebenso viel Fett wie Butter. Fettgehalt: 80 Prozent. Halbfettmagarine enthält nur 39 bis 41 Prozent Fett.
  • Nicht einseitig. Gesunde Menschen sollten täglich nicht mehr als 60 bis 80 Gramm Fett verzehren. Variieren Sie: etwas Butter, Margarine, Oliven- und Sonnenblumenöl.

So wird Margarine gemacht

  • Öl extrahieren. Das Öl wird aus ölhaltigen Pflanzen gepresst. Gepresst wird kalt oder mit heißem Wasserdampf. Auch eine Extraktion mit Lösemitteln wie Hexan ist üblich.
  • Öl raffinieren. Das Öl wird entschleimt, entsäuert, gebleicht und desodoriert. So werden unerwünschte Begleitstoffe entfernt. Raffiniertes Öl schmeckt und riecht besser.
  • Fett härten. Das Öl wird fester gemacht. Mit dem Katalysator Nickel werden ungesättigte Fettsäuren in gesättigte überführt. Nachteil: Dabei können auch Transfettsäuren entstehen. Die sind ungesund, weil sie die Konzentration von schlechtem LDL-Cholesterin im Blut erhöhen.
  • Umesterung. Die Anordnung der Fettsäuren wird verändert. So entsteht ein Streichfett nach Maß.

Die Margarinesorten

  • Margarine. Fettgehalt: mindestens 80 Prozent. Der Rest sind Wasser, Eiweiß und Vitamine. Bei Pflanzenmargarine muss das Fett zu 98 Prozent aus Pflanzen stammen. Wird das Fett aus einer Pflanze gewonnen (Anteil mindestens 97 Prozent), darf die Margarine den Namen dieser Pflanze tragen. Beispiel: Sonnenblumenmargarine.
  • Halbfettmargarine. Fettgehalt: 39 bis 41 Prozent. Der Rest sind Wasser, Eiweiß, Vitamine und Zusatzstoffe. Für die warme Küche taugt sie nicht. Beim Braten spritzt das Fett wegen des vielen Wassers, Gebäck wird trocken.
  • Dreiviertelfettmargarine. Fettgehalt: 60 bis 62 Prozent. Zum Braten und Backen wenig geeignet.
  • Streichfett. Fettgehalt: keine Vorgabe. Streichfett wird aus pflanzlichen oder tierischen Fetten hergestellt.
  • Neuform-Margarine. Natriumarm, frei von tierischen Rohstoffen. Fetthärtung, Umesterung und synthetisch hergestellte Zutaten sind tabu. Neuform-Margarine muss zu mindestens 15 Prozent aus kaltgepressten Ölen bestehen. Ausnahme: Neuform-Magarine mit hohem Linolsäuregehalt.
  • Reformmargarine. Natriumarm, ohne gehärtete Fette. Die Anforderungen sind nicht so streng wie für Neuform-Margarine.
  • Bio-Margarine. Es gibt keine einheitlichen Richtlinien für ihre Herstellung. Die Zutaten sollten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

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