Margarinesorten : Fett, Wasser, Eiweiß und Vitamine

Margarine: Sie muss mindestens 80 Prozent Fett enthalten. Der Rest sind Wasser, Eiweiß und Vitamine. Heißt sie Pflanzenmargarine, stammt ihr Fett zu 98 Prozent aus der Flora. Besteht sie dann noch zu 97 Prozent aus dem Fett einer Pflanze, darf sie deren Namen führen – etwa Sonnenblumenmargarine.

Halbfettmargarine: Sie enthält mindestens 39 und höchstens 41 Prozent Fett, der Rest sind Wasser, Eiweiß, Vitamine und Zusatzstoffe. Für die warme Küche taugt sie nicht. Beim Braten spritzt das Fett wegen des vielen Wassers, Gebäck wird trocken.

Dreiviertelfettmargarine: Weil sie zu 60 bis 62 Prozent aus Fett besteht, kann man mit ihr eingeschränkt backen und braten.

Streichfett: Es wird aus pflanzlichen oder tierischen Fetten gewonnen. Sein Fettgehalt kann niedriger sein als der von Halbfettmargarine, darf aber auch zwischen dem von Halbfett- und Dreiviertelfettmargarine oder Dreiviertelfett- und Vollfettmargarine liegen.

Neuform-Margarine: Die Rohstoffe des natriumarmen Produkts dürfen nicht von Tieren stammen. Fetthärtung, Umesterung und synthetisch hergestellte Zutaten sind tabu. Mit Ausnahme linolsäurereicher Produkte muss Neuform-Margarine zu mindestens 15 Prozent aus kaltgepressten Ölen bestehen.

Reformmargarine: Sie enthält keine gehärteten Fette und ist natriumarm. Die Anforderungen sind nicht so streng wie für Neuform-Margarine.

Bio-Margarine: Es gibt keine einheitlichen Richtlinien für ihre Herstellung. Die Zutaten sollten möglichst vollständig aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

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