Sonnenschutztücher kündigt Marbert als die Innovation des Sommers an. Auf den Lichtschutzfaktor ist kein Verlass.

Wer im Café oder beim Sport plötzlich von der Sonne überrascht wird, muss nicht mehr die sperrige Flasche Sonnenmilch dabei haben, um sich vor den Strahlen zu schützen. Ein Sonnenschutztuch von Marbert Quick Sun passt in jedes Täschchen. Mit dem Tüchlein wischt man über Gesicht, Arme oder Dekolletee und soll so gegen Sonnenbrand gewappnet sein. Zum Schutz für den ganzen Körper reicht ein Tuch natürlich nicht aus. Keinesfalls ist es also eine Konkurrenz für das klassische Sonnenschutzmittel während des Strandurlaubs. Bei den Tüchern geht es in erster Linie um die Bequemlichkeit: „Wunderbar einfach anzuwenden, immer und überall zur Hand, herrlich praktisch“ – das verspricht die Werbung. Und vor allem einen Lichtschutzfaktor von 10.

Für die Bequemlichkeit wird man ordentlich zur Kasse gebeten: Die Packung Marbert Quick Sun kostet 8,50 Euro und enthält zehn einzeln verpackte, mit einer fettfreien Sonnenschutzemulsion getränkte Tüchlein. Ein teures Vergnügen. Noch problematischer: Der versprochene Schutzfaktor 10 wird nicht eingehalten: Im Durchschnitt bringen die Tücher einen Faktor von 5, also nur die Hälfte des Ausgelobten. Wer den Versprechungen des Anbieters vertraut, kann sich schneller als gedacht die Haut verbrennen.

Produktinformation

Marbert Active Sun Care Sensitive Skin Quick Sun SPF 10

Inhalt: etwa 8,50 Euro (10 Tücher)

Anbieter:
Marbert AG
Bonner Str. 155
40589 Düsseldorf
Tel. 02 11/7  95 30
Fax 02 11/7 95 32 22
www.marbert.de

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