Mandarinen und Co. Meldung

Jetzt sind Mandarinen, Clementinen und ihre Verwandten wieder überall zu finden. Dabei gelangte die Frucht erst im 19. Jahrhundert nach Europa. In China werden Mandarinenbäume seit 3 000 Jahren kultiviert. So unterscheiden sich die Arten:

  • Mandarine: Sie ist sehr aromatisch, hat aber viele Kerne. Oft als Oberbegriff benutzt.
  • Clementine: Sie hat keine oder wenig Kerne und ist eher süß als aromatisch. Ihre Schale ist etwas dicker als die der Mandarine. Die Clementine, wahrscheinlich eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze („Bitterorange“), ist bei uns sehr verbreitet.
  • Satsuma: Sie ist meist kernlos, mild und säurearm und hat eine eher gelbe Schale.
  • Tangerine: Kleinste Mandarinenart, meist kernlos und arm an Säure. Oft als „Mandarin-Orangen“ in Dosen erhältlich.

Darüber hinaus gibt es noch Kreuzungen, zum Beispiel aus Mandarine mit Orange (Tangor) oder mit Grapefruit (Tangelo).

Tipp: Mandarinen sind reich an Vitamin C und Ballaststoffen. Da die Schale konventioneller Früchte aber behandelt ist: Waschen Sie sie mit warmem Wasser ab – und nach dem Schälen auch die Hände.

Dieser Artikel ist hilfreich. 622 Nutzer finden das hilfreich.