Ab Oktober gelten neue Regeln für Mammographien: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Krankenkassen haben vereinbart, die Qualität von Röntgenuntersuchungen der weiblichen Brust zu verbessern.

Jeder niedergelassene Arzt, der Mammographie-Untersuchungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen will, soll in Zukunft verpflichtet werden, seine Qualifikation mehrfach nachzuweisen. Wichtigste Voraussetzung: Wer eine Genehmigung zur Mammographie beantragt, muss eine Prüfung ablegen. Ärzte, die jetzt schon Röntgenuntersuchungen zur Klärung eines Brustkrebsverdachts durchführen, müssen die Prüfung innerhalb von 18 Monaten nachholen, um die Zulassung zu behalten. Weitere Voraussetzungen sind die Verpflichtung zur Fortbildung, die internationale Experten speziell für mammographierende Ärzte entwickelt haben, sowie Kontrollen der in den Arztpraxen gemachten Aufnahmen und deren ärztliche Beurteilung. Wenn Mängel nachgewiesen werden, kann die Abrechnungsgenehmigung entzogen werden.

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