Selbsttest

Der Schnelltest "Malaquick" ermöglicht im Prinzip die Selbstdiagnose von Malaria. Wer unter Fieberschüben oder Schüttelfrost leidet, kann ähnlich wie beim Blutzuckertest einen Tropfen Blut aus der Fingerkuppe auf eine Testkarte aufbringen und Chemikalien hinzugeben. Nach wenigen Minuten zeigt eine Farbreaktion an, ob eine Malariainfektion vorliegt. Mithilfe des Tests lassen sich die gefährliche Malaria tropica und die Malaria tertiana erkennen, die in Gebieten außerhalb der Tropen, zum Beispiel in Mittelamerika oder im Nahen Osten vorkommt.

Doch Blutentnahme, Handhabung der Teststreifen, Ablesen und Interpretation der Ergebnisse überfordern offenbar in vielen Fällen medizinische Laien. Einige Ärzte empfehlen deshalb, vor der Reise unter fachkundiger Anleitung zu üben. Ein negatives Ergebnis schließt eine Malaria nicht aus. Endgültige Sicherheit können nur aufwendige labortechnische Verfahren und der Erregernachweis unter dem Mikroskop bringen.

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