Kann der Käufer eines Hauses das Geschäft widerrufen, weil er das mit dem Verkäufer so vereinbart hat, bekommt er im Fall des Widerrufs auch die gezahlte Maklerprovision zurück. Er darf sie sogar dann zurückverlangen, wenn er im notariellen Kaufvertrag vereinbart hat, dass die Provision „mit heutiger Vertragsunterzeichnung verdient und fällig“ sei. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden (Az. 15 U 39/03).

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