Magnetband-Jubiläum Meldung

Der Stolz der Familie: Tonbandgerät der 60erJahre.

Ein Speichermedium mit bewegter Geschichte: Das Magnettonband feiert dieses Jahr seinen 70. Geburtstag.

1935: Auf der Berliner Funkausstellung präsentierten AEG und BASF eine spektakuläre Entwicklung: das Magnetophon K1 – ein Gerät, das Töne auf Mag­nettonbändern speichern und spielen konnte. Die Neuvorstellung war eine Sensation. Ursprünglich als Diktiergerät gedacht, wurde es bald von Rundfunkanstalten und Musik-

industrie entdeckt. Es ermöglichte schließlich eine einfachere Speicherung und erstmals auch den Schnitt von Tonaufnahmen. Ab den 50er Jahren setzte sich das Tonband auch für den Haus­ge­brauch durch. Einen weiteren Durchbruch gab es 1963 mit der Musikkassette, die nachhaltig das Verhältnis von Hörer und Musik än­derte: Eine ganze Gerenation von Jugendlichen definierte sich über selbst zusammenge­stellte Kassetten. Heute führt der Tonträger ein Nischendasein, so als Hörspielkassette. DV-Camcorder arbeiten auch noch mit Magnetbändern. Selbst die modernen PC-Festplatten speichern ihre Daten weiterhin magnetisch.

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