Die Zahl der Menschen in Deutsch­land, die an Essstörungen leiden, nimmt zu. Nach 390 000 Betroffenen 2011 waren es vier Jahre später rund 440 000 – ein Anstieg um zirka 13 Prozent. Das haben Hoch­rechnungen der Krankenkasse Barmer GEK ergeben. Grund­lage war die Zahl der erkrankten Versicherten. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer an Fällen von Bulimie oder Magersucht deutlich höher ist. Auch über 30-Jährige leiden an Essstörungen, etwa Überge­wichtige an Binge Eating: wieder­holte, ungezügelte Essanfälle. Anzeichen für Störungen sind zum Beispiel häufiges Diäthalten oder wenn jemand sich unregelmäßig ernährt. Hilfe finden Betroffene und ihre Angehörigen auf dem Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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