Beachten: Wechselwirkungen

Antazida: Sie können fast alle Medikamente in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigen – diese daher zwei bis drei Stunden vor oder vier bis fünf Stunden nach Antazida einnehmen.

Auch Zitronensäure (in Brausetabletten), Vitamin C, Zitrusfrüche und -getränke meiden: Sie erhöhen die Aufnahme von Aluminium aus aluminiumhaltigen Antazida aus dem Darm. Anti-Parkinson-Mittel mit Biperiden (wie in Akineton), Bornaprin (wie in Sormodren), Metixen (wie in Tremarit), Trihexyphenidyl (wie in Parkopan) können die Magnesiumaufnahme aus magnesiumhaltigen Antazida aus dem Darm erhöhen.

Wenn Nieren eingeschränkt arbeiten, Antazida hoch dosiert und/oder länger eingenommen werden, kann der Magnesiumgehalt des Blutes gefährlich ansteigen. Bei Übelkeit, Erbrechen, Atemproblemen zum Arzt!

Antazida können unter anderem die Wirksamkeit von Phenytoin (bei Epilepsien), Antibiotika, Sulfonamiden (bei bakteriellen Infektionen) und Digitoxin (Herzschwäche) verringern.

Protonenpumpenhemmer: Sie vermindern die Aufnahme von Itraconazol- oder Ketoconazol-Tabletten (Pilzinfektionen), verstärken die Wirkung von Phenytoin (Epilepsien) und Beruhigungsmitteln wie Diazepam (gegebenenfalls niedriger dosieren). Sonnenlicht-Empfindlichkeit ist möglich.

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