Inhaber von Maestro-Karten (ehemals ec-Karten), denen ein Dieb die Karte stiehlt, um mit der Geheimnummer (Pin) Geld abzuheben, ziehen vor dem Amtsgericht München den Kürzeren. Im Streit mit der Hypovereinsbank ließ es einen Kunden abblitzen, der erklärt hatte, der Dieb habe die Pin ausgespäht. Das Gericht nahm jedoch an, der Kunde habe mit der Pin geschlampt. Er hätte das Ausspähen zwar nicht beweisen, aber plausibel darlegen müssen (Az. 122 C 12698/03). Ähnlich urteilte das Gericht bei einem Ehepaar, das 2 000 Euro verloren hatte (Az. 132 C 15296/03).

Tipp: Nicht alle Gerichte urteilen gegen die Kunden.

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