Mähroboter im Test

Tipps für den Betrieb Ihres Rasenroboters

226

Mähroboter im Test

  • Testergebnisse für 11 Mähroboter 04/2020
  • Testergebnisse für 8 Mähroboter 04/2022

Pflege und Wartung

Mähroboter im Test - Gute Rasenroboter, passend zu Ihrem Garten
Sauber bleiben. Verkleben Mähroboter so wie dieses Modell, melden sie oft eine Störung. © Stiftung Warentest

Auch ein noch so selbst­ständiger Robot will gepflegt sein. Er ist von Gras und Schmutz zu befreien, vor allem nach feuchten Tagen. Meist reicht eine Bürste. Die Modelle im Test weisen kaum unzugäng­liche Rillen auf. Allerdings verkleben einige Rasenroboter schnell angesichts feuchter Gras­schnipsel – und melden dann eine Störung. Die Anbieter empfehlen in der Regel eine jähr­liche Wartung beim Fachhändler. Der baut das Gehäuse ab und reinigt es, prüft Akku, Messer und Antriebe. Das kostet ungefähr 100 Euro aufwärts.

Messer und Akku

Mähroboter im Test - Gute Rasenroboter, passend zu Ihrem Garten
Scharf und stark. Klingen müssen regel­mäßig ausgetauscht werden. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Je nach Rasenfläche und Mähfrequenz können Klingen nach ein paar Monaten oder erst nach einem Jahr stumpf sein. Spätestens wenn die Halm­spitzen braun werden, weil sie fransig abrasiert sind, gilt es, die Messer zu tauschen. Für einige 100 Quadrat­meter Fläche dürfte ein Akku mindestens drei Jahre halten. Lässt seine Kapazität stark nach, hängt der Robot immer öfter an der Lade­station und ein neuer Akku ist fällig (Preise siehe Test­tabelle).

Plan und Realität

Obacht: Wann ein Robot im Garten kreist, entscheidet er selbst. Ist er zum Beispiel auf eine Mähzeit von 8 bis 12 Uhr programmiert, teilt er sich die tatsäch­liche Zeit zwischen Lade­station und Rasen nach eigenem Gusto auf. Sollen Bereiche des Rasens unsauber geschnitten bleiben, braucht der Mäher in der Regel mehr Zeit, wie unser Test zeigte. Oder einen zweiten, fest programmierten Start­punkt für diese Ecke. Bei allzu simplen Modellen entfällt diese Möglich­keit.

Regen kann nicht jeder Mähroboter ab

Manche Modelle haben einen einge­bauten Regensensor und bleiben an der Lade­station, solange der Sensor nass ist. Das bietet jedoch nur scheinbar Sicherheit: Das Gras ist nämlich oft noch nass, wenn die Roboter dann wieder loslegen. Und einige verkleben dann schnell, melden eine Störung und müssen gewartet werden. In regnerischen Perioden oder Gegenden mit regel­mäßigem Nieder­schlag wiederum kommt ein Roboter mit Regensensor manchmal tage­lang nicht im Einsatz. Dumm nur: Das Gras wächst in dieser Zeit besonders schnell – und der Rasen ist dann nicht so gepflegt wie gewünscht. Es kann auch sein, dass der Mähroboter gar nicht mehr mit dem hohen Gras zurecht­kommt. Was die Regentauglich­keit anging, gab es bei den Mährobotern im Test große Unterschiede.

Beete und Teiche

Quadratische Gärten kann jeder der von uns getesteten Rasenroboter. Liegen jedoch Mäh-Inseln zwischen Beeten oder Teichen im Garten, muss jedes Eiland durch Kabel abge­grenzt werden. Dann dauert das Mähen länger, weil der Roboter sich um jedes Hindernis herum­tasten muss. Wer einen komplizierten Rasen­grund­riss hat, sollte sich vom Fachmann den passenden Mäher empfehlen lassen.

Tipp: Im Zweifel lieber einen Mäher kaufen, der für größere Flächen ausgelegt ist. Entsprechende Modelle haben meist auch einen größeren Akku und halten bei aufwendigem Parcours entsprechend länger durch.

Mähroboter im Test

  • Testergebnisse für 11 Mähroboter 04/2020
  • Testergebnisse für 8 Mähroboter 04/2022
226

Mehr zum Thema

  • Rasentrimmer im Test Mit Akku leiser als mit Kabel

    - Akku gegen Kabel – welcher Rasentrimmer ist besser? Stiftung Warentest hat genau hingeschaut und deutliche Unterschiede gefunden.

  • Igel und Mähroboter 7 Tipps, die Igeln das Leben retten

    - Igel fliehen nicht vor Gefahr. Das kann zu schlimmen Verletzungen führen, etwa durch Rasentrimmer oder Mähroboter. Doch Vorsorge ist möglich. So retten Sie Leben.

  • Rasenmäher im Test Akku siegt, Kabel spart

    - Im Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest treten Akku-Rasenmäher gegen Modelle mit Kabel an. Sieben schneiden gut ab. Zwei fallen durch.

226 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Garrit.Goudier am 13.09.2022 um 17:38 Uhr
Mein neuer Mähroboter

Dank dieses Testes haben wir für unseren Garten einen passenden Roboter gefunden. Vielen Dank an Stiftung Warentest für den guten Test.

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.08.2022 um 08:06 Uhr
Unser Rat für den Mähroboter-Kauf

@OrSz80: Der zitierte Satz bezieht sich auf das Teilurteil Mähen. Wir verweisen darauf, dass fast alle Mähroboter Probleme mit der Sicherheit haben: in unserer Unfallsimulation verletzten sie einen liegenden Kinderarm. Das führt zur Abwertung des test-Qualitätsurteils. Bei einer ausreichenden Sicherheit konnte das Qualitätsurteil maximal eine Note besser sein.

OrSz80 am 09.08.2022 um 21:52 Uhr
Verwirrender Rat

Im Teil unser Rat schreiben Sie "Zwei Modelle ... sind gute Mäher".
Schaut man in die Tabelle sucht man vergebens nach Mähern mit der Note gut.

yalgoo am 28.05.2022 um 23:09 Uhr
Artenvielfalt

Für eine geringe Artenvielfalt im Garten sind diese Mäher ideal.

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.05.2022 um 14:10 Uhr
Qualitätsurteil für den Worx richtig gerechnet

@Test-hoch-drei: Ja, die Berechnung des test-Qualitätsurteils für den Worx ist richtig. In dem Produktkommentar haben wir darauf hingewiesen, dass das Gerät insgesamt am besten mäht. Allerdings wirkt sich hier die Abwertung für Sicherheitsmängel aus.
Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitätsurteil auswirken. Bei einer ausreichenden Sicherheit - wie das beim Worx der Fall war - konnte das Qualitätsurteil maximal eine Note besser sein, also befriedigend.