So haben wir getestet

Im Test: 8 Mähroboter für Flächen von 200 bis 3000 Quadrat­meter (7 mit Begrenzungs­kabel und ein Gerät mit Sensoren statt Begrenzungs­kabel); 7 mit Li-Ionen-Akku, ein Gerät mit Li-Eisenphosphat Akku.
Einkauf der Prüf­muster: Mai 2017.
Preise: Anbieterbefragung Februar und März 2018.

Unter­suchungen

Die Stiftung Warentest bewertet Rasenroboter in vier Gruppen­urteilen: Mähen, Hand­habung, Sicherheit und Daten­sende­verhalten der Apps In jeder dieser vier Gruppen gibt es ein Urteil. Jedes dieser Urteile erhält eine unterschiedlich starke Gewichtung, die in das test-Qualitäts­urteil einfließt. Ergänzend wirken häufig Abwertungen. Im Folgenden erklären wir, wie die Stiftung Warentest testet und bewertet und welche Unter­suchungen wir durch­geführt haben.

Mähen: 50 %

Im Praxis­test wurden die Mäher jeweils auf einer recht­eckigen voll besonnten Fläche zeitgleich über 4 Monate geprüft (von Ende Juni bis Ende Oktober 2017). Das Gesamt­areal umfasste ca. 4000 m². Die Roboter für große Flächen mussten ein Areal von rund 500 m², die Roboter für kleine Flächen ein Areal von rund 350 m² mähen. Das Areal wurde von einer 1 x 1 Meter langen und breiten Passage (Engstelle) in ein größeres und ein kleineres Recht­eck unterteilt. Gestaltung der Test­flächen: Auf dem Test­feld befanden sich ein ausgegrenztes, rundes Beet (Hindernis) in zentraler Lage sowie eines nahe am Begrenzungs­draht, ferner ein nicht ausgegrenztes Hindernis im Abstand von 1,5 m zum Begrenzungs­draht. Die Lade­station befand sich im kleineren Recht­eck. Sie wurde künst­lich beschattet.

Zusätzlich wurde eine naheliegende vergleich­bar große Referenz­fläche mit einem Akku-Mäher parallel gemäht, um das Erscheinungs­bild des Rasens vergleichen zu können. Die Installation erfolgte analog der Gebrauchs­anweisung bzw. Vorgabe des installierenden Fach­betriebes. Die Roboter mähten an 5 Tagen und wurden zum Wochen­ende regel­mäßig gereinigt. Der Betrieb erfolgte im Stan­dard­programm mit einer theoretischen Aktiv­zeit von jeweils 9.00 – 19.00. Die Programmierung wurde jedoch je nach Rasen­wachs­tum (Wetter­verhält­nisse) und Mähbild angepasst, in sehr trockenen Phasen mit geringem Gras­wachs­tum wurden die Aktiv­zeiten der Mäher reduziert, um die Grasnarbe nicht zu stark zu bean­spruchen.

Drei geschulte Prüfer beur­teilten das Erscheinungs­bild des Rasens wie Mähbild, Fahr­spuren, Grasnarbenschädigung.

Störungen während des Betriebs: Bewertet wurden Störfälle sowie deren Häufig­keit, die manuelles Eingreifen erforderten. Beur­teilt wurden auch der Zustand der Geräte nach dem Dauer­test und Defekte.

Um das Mähen von hohem Rasen zu prüfen, ließen wir ds Gras einmalig auf 10 Zentimenter wachsen. Anschließend wurde in der höchsten Einstellung gemäht – ohne den Gras­schnitt zu entfernen. Bewertet wurde unter anderem das Mähergebnis und die maximale Schnitt­höhe.

Hand­habung: 40 %

Ein Experte bewertete die Gebrauchs­anleitung und gegebenenfalls Installations­anleitung unter anderem auf das Vorhandensein der wesentlichsten Sicher­heits­hinweise. Drei geübte Prüfer bewerteten das Installieren des Begrenzungs­kabels, das vorhandene Installations­zubehör sowie den Aufwand zum Aufstellen und Demontieren der Lade­station und zum Installieren der Strom­versorgung bis zur Lade­station.

Ferner bewerteten sie das Programmieren der Roboter samt Erreich­barkeit und Sicht­barkeit der Bedien­elemente, Menüführung einschließ­lich Pin-Eingabe und Verstellen der Schnitt­höhe. Sofern für das Programmieren im vergleichenden Warentest nötig, wurde auch die Hand­habung der App und die Fernbedienung bewertet.

Zudem beur­teilten die Prüfer das wöchentliche Reinigen und Warten inklusive der Neigung des Gerätes zur Verschmut­zung, Wechseln der Messer und das Tragen des Roboters sowie das Verstauen. Drei geschulte Prüfer bewerteten das Geräusch.

Sicherheit: 10 %

Die Sicher­heits­prüfungen wurden im Anschluss an den Dauer­test an den Geräten durch­geführt, die vier Monate im Test­feld gelaufen waren. In einem Fall war dazu der Nach­kauf einer dritten Lade­station notwendig.

Elektrische Sicherheit: In Anlehnung an EN 50636–2–107: 2015 in Verbindung mit EN 60335–1:2012 erfolgte eine risi­koor­ientierte Teil­prüfung als Sicht­prüfung von Aufbau und Kenn­zeichnung – z. B. Feuchtig­keits­schutz der 230-V-Strom­versorgung (Netz­stecker und Trafo) und Bewertung der Eignung für den Außen­bereich.

Mecha­nische Sicherheit: In Anlehnung an EN 50636–2–107:2015 in Verbindung mit EN 60335–1:2012 erfolgte eine Teil­prüfung wesentlicher Merkmale, unter anderen der Funk­tion der Sensoren nach Norm. Geprüft wurde nach Norm mit einem Erwachsenen-Prüffuß, einem Kinder-Prüffuß für ein stehendes Kind, sowie mit einem Prüfarm für ein krabbelndes Kind. Zusätzlich zur Norm wurde ein Kinder-Prüffuß verwendet, der ein krabbelndes Kind simuliert und es erfolgte eine Prüfung an einem waagerecht liegenden Kinder-Prüfarm mit beweglichen Finger­elementen, der den Arm eines liegendes oder gefallenes Kindes simuliert.

Mähroboter im Test Test

Prüffinger. Ein Kind könnte mit seinen Fingern in den Schnitt­bereich der Messer geraten.

Mähroboter im Test Test

Gefähr­lich. Honda fährt auf die Fußattrappe und stoppt nicht. Das hinterlässt am Schuh tiefe Schnitte.

Daten­sende­verhalten der App: 0%

Wir sichteten den Daten­strom der zur Verfügung stehenden iOS und Android-Apps, entschlüsselten und analysierten ihn, sofern nötig.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet.

Folgende Abwertungen setzten wir ein:

Bei mangelhaftem Urteil für Störungen während des Betriebs konnte Mähen und das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

War Reinigen und Warten ausreichend, konnte Hand­habung nicht besser sein.

War mecha­nische Sicherheit ausreichend oder schlechter, konnte Sicherheit nicht besser sein.

War die Sicherheit ausreichend, werteten wir das Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab, war sie mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Das Urteil Daten­sende­verhalten richtet sich nach der schlechteren Bewertung der Apps.

Jetzt freischalten

TestMähroboter im Test25.04.2018
3,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle.

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 395 Nutzer finden das hilfreich.