So haben wir getestet

Im Test: Elf Mähroboter für Flächen von 400 bis 800 Quadrat­meter, alle mit Begrenzungs­kabel und Lithium­akku. Wir kauf­ten sie bis September 2019 ein.

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Unter­suchungen

Die Stiftung Warentest bewertet Rasenroboter in fünf Gruppen­urteilen: Mähen, Hand­habung, Sicherheit, Geräusch und Daten­sende­verhalten der Apps. In jeder dieser fünf Gruppen gibt es ein Urteil. Jedes dieser Urteile erhält eine unterschiedlich starke Gewichtung, die in das test-Qualitäts­urteil einfließt. Ergänzend wirken häufig Abwertungen. Im Folgenden erklären wir, wie die Stiftung Warentest testet und bewertet und welche Unter­suchungen wir durch­geführt haben.

Mähen: 50 %

Im Praxis­test wurden die Mäher jeweils auf einer Fläche von 200 Quadrat­metern geprüft. Eine zwei Meter breite Engstelle teilte das Areal in zwei Teile. Die Installation und die Wahl der Mähzeiten für das Gelände erfolgte entsprechend der Anbieter­empfehlung. Die Roboter mähten fünf Tage pro Woche. Zwei Experten beur­teilten das Erscheinungs­bild des Stan­dard­rasens wöchentlich im Verlaufe von vier Mähwochen. Gemäht wurde beginnend ab sechs Zenti­meter Grashöhe. Jede Woche verminderte sich die Schnitt­höhe um einen bis auf zwei Zenti­meter. Der Schnitt von feuchtem Rasen erfolgte im feuchten Morgen­tau, mit drei Zenti­meter Schnitt­höhe. Für langen Rasen waren zehn Zenti­meter Grashöhe vorgegeben. Für unebenen Rasen wies das Terrain Mulden und andere kleine Unebenheiten auf. Für Mähen am Hang mussten die Roboter 33 Prozent Steigung meistern. Für Mähen um Hinder­nisse galt es, zwei simulierte Bäume, einen Zaun, ein Blumen­beet und eine Veranda zu umkurven.

Hand­habung: 30 %

Ein Prüfer bewertete die Gebrauchs­anleitung. Zwei Nutzer prüften Installation, Betrieb und Wartung. Sie richteten den Robot ein, programmierten ihn auf die gewünschte Fläche und Schnitt­höhe. Sie stuften Aufheben, Tragen, Gebrauchs­freundlich­keit und Reinigen ein sowie den Messer­wechsel – sofern erlaubt. Die App wurde bewertet, sofern vorhanden. Für das Verhältnis von Mähzeit zu Lade­zeit zählten die gemessenen durch­schnitt­lichen Zeiten pro Akkuladung.

Sicherheit: 10 %

 Im Punkt elektrische Sicherheit prüften wir Aufbau und Kenn­zeichnung der Mäher auf Risiken in Anlehnung an EN 50636–2–107 in Verbindung mit EN 60335–1 (risi­koor­ientierte Teil­prüfung). Unter mecha­nische Sicherheit untersuchten wir in Anlehnung an EN 50636–2–107:2015 (inklusive Ergän­zungen bis 2019) in Verbindung mit EN 60335–1:2012 zum Beispiel mit einem Erwachsenen- und einem Kinder-Prüffuß – jeweils mit 15 Grad Neigung –, ob die Sensoren reagieren. Außerdem führten wir Tests mit einem 45 Grad geneigten Kinder-Prüfarm durch und mit einem flach auf dem Boden liegenden Arm mit Prüffinger in Anlehnung. Anhand des Fußmodells eines krabbelnden Kleinkinds, das im Winkel von 35 Grad auf ein Bein aufgesteckt ist, testeten wir, ob der Roboter stoppt oder den Fuß über­fährt. Letzteres in Anlehnung an den Entwurf der Din EN 50636–2–107/A2 vom November 2019.

Kinder und Klingen Im Foto ist der simulierte Kinder­arm im Test zu sehen: ein vier Zenti­meter dicker Buchen­holz­stab mit einem Metall­finger. Der Power-G im Bild hat immerhin eine Reihe schwarzer Plastikzähne vor den rotierenden Klingen, die Kinder hindern sollen, den Arm bis zu den Häck­selmessern zu schieben. An einer Stelle neben den Rädern kommt der Arm jedoch trotzdem durch.

Geräusch: 10%

Zwei Prüfer verglichen das Geräusch der laufenden Roboter. Zusätzlich wurde der Schall­druck­pegel in 20 Zenti­meter Abstand geprüft.

Daten­sende­verhalten der App: 0%

Wir beur­teilten das Daten­sende­verhalten der an einem Stichtag im Januar 2020 zur Verfü­gung stehenden iOS- und Android-App.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produkt­mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War eine Mähprüfung befriedigend oder schlechter, haben wir vom Urteil für den Prüf­punkt Mähen eine viertel Note abge­zogen. War die Ge­brauchs­anleitung ausreichend, wurde die Hand­habung um eine halbe Note abge­wertet. War das Verhältnis Mähzeit/Lade­zeit ausreichend, wurde die Hand­habung um eine viertel Note abge­wertet. War die mecha­nische Sicherheit ausreichend oder schlechter, konnte die Note für Sicherheit nicht besser sein. War die Sicherheit ausreichend, wurde das Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet, lautet die Teilnote im Prüf­punkt Sicherheit Mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil (Gesamt­note) nicht besser als Mangelhaft sein.

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TestMähroboter im Test02.04.2020
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