MacBook Pro im Schnell­test Schnelltest

Das neue MacBook Pro 13“ (links) und 15“ (rechts).

Apple hat die Notebooks seiner MacBook-Pro-Reihe über­arbeitet. Im Schnell­test zeigen das kleine 13-Zoll-Notebook und das größere 15-Zoll-Modell, was sie können. Dabei trumpft besonders das Kleinere mit sehr guten Akku­lauf­zeiten.

Viel Geld für eher wenig Speicher

Die Experten der Stiftung Warentest haben die beiden neuen MacBooks jeweils in der einfachsten Konfiguration geprüft. Dabei sind die Einstiegs­preise mit 2 000 Euro für das 13-Zöller und 2 800 Euro für die 15-Zoll-Variante wie von Apple gewohnt ziemlich happig. Dafür gibt es gerade einmal 256 Gigabyte SSD-Fest­speicher, der sich zudem nicht durch Speicherkarten erweitern lässt. Es gibt aber auch gewohnt hoch­wertiges Design und hervorragende Verarbeitungs­qualität.

Übrigens: In unserer Testdatenbank für mobile Computer finden Sie die vollen Prüf­ergeb­nisse und Urteile zu den beiden neuen Macbooks sowie zahlreiche Ausstattungs­merkmale, Produkt­bilder und die Preis­entwick­lung der Geräte. Hier können Sie die Macbooks zudem mit vielen weiteren Laptops vergleichen.

Update nur für die Touch-Bar-MacBooks

MacBook Pro im Schnell­test Schnelltest

Das 13-Zoll-MacBook wurde nur in der Version mit Touch Bar aktualisiert. Dieser schmale Touchs­creen-Streifen ober­halb der Tastatur bietet je nach geöff­neter Software unterschiedliche Funk­tionen.

Die Änderungen gegen­über den Vorgängermodellen beschränken sich im Wesentlichen auf tech­nische Details wie eine neue Generation von Intel-Prozessoren. Interes­sant: Beim 13-Zoll-Modell hat Apple nur die teurere Modell­reihe mit der sogenannten „Touch Bar“ aktualisiert. Das ist ein schmaler Touchs­creen ober­halb der Tastatur. Er ersetzt die klassischen Funk­tions­tasten und kann je nach gerade geöff­neter Software unterschiedliche Funk­tionen erfüllen. Das etwas güns­tigere 13-Zoll-MacBook Pro ohne Touch Bar aus dem Vorjahr verkauft Apple unver­ändert weiter.

Tabelle Beide MacBooks im Überblick

Display Top, Leistung satt

Qualitativ sind die neuen Apple-Notebooks über jeden Verdacht erhaben: Die sehr hoch auflösenden Displays glänzen zwar, sind aber gut entspiegelt, sehr hell und sehr farb­echt. Rechen­leistung bieten beide Modelle satt, und auch an den Lauf­zeiten der fest verbauten Akkus gibt es nichts zu meckern. Interes­santer­weise schneidet das kleinere 13-Zöller im Dauer­surf­betrieb bei maximaler Bild­schirmhel­ligkeit mit acht­einhalb Stunden sogar noch besser ab als das 15-Zoll-Modell.

Tipp: Wer ein MacBook anschaffen will, aber nicht ganz so viel Leistung braucht, könnte noch etwas abwarten: Gerüchten zufolge soll dieses Jahr auch noch eine Neuauflage des schlankeren und weniger teuren MacBook Air kommen.

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