MRSA-Bakterien Meldung

Die Krankenkasse zahlt nun in bestimmten Fällen, wenn sich Versicherte ambulant gegen MRSA-Bakterien behandeln lassen. Das beschloss der zuständige Gemein­same Bundes­ausschuss. MRSA heißt Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Diese Bakterien haben Abwehr­mecha­nismen gegen gängige Antibiotika entwickelt, lassen sich schwer behandeln und werden von Mensch zu Mensch über­tragen. Sie sitzen bei 1 bis 2 Prozent der Deutschen auf der Haut oder im Nasen-Rachen-Raum. Meist schaden sie nicht. Doch etwa durch Verletzungen können sie in den Körper eindringen und Infektionen verursachen. „Saniert“, so der Fach­begriff, wird oft mit antibiotischer Nasensalbe und antiseptischen Haut- und Haar­waschungen.

Tipp: Bei einem positiven MRSA-Test und mindestens zwei dieser Risiko­faktoren bekommen Sie die Sanierung erstattet: chro­nische Wunden, Dialyse, liegende Katheter, Antibiotika in den letzten sechs Monaten oder Pflegebedürftig­keit.

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