Recht: Kopieren für den Privatgebrauch

Kostenpflichtige Musikläden statt Internet-Tauschbörsen.

Kopieren: Musik zu kopieren ist durchaus legal, solange die Kopie zum privaten Gebrauch bestimmt ist. Das regelt das Urheberrechtsgesetz, Paragraf 53, Absatz 1. Die Vorlage darf nicht kopiergeschützt sein, den Schutz zu „knacken“ ist verboten. Und: Die Vorlage darf nicht offensichtlich rechtswidrig hergestellt sein. Tauschbörsen im Netz sind somit als Musikquelle rechtlich problematisch. Die Alternative sind kostenpflichtige „Musikläden“.

Im Test in Heft 10/04 schnitten iTunes und AOL am besten ab. Die Songs kosten ab 79 Cent, lassen sich aber meist nur begrenzt oft auf Abspielgerät und CD kopieren. So sollen Künstlerrechte ge­schützt und illegale Weitergabe verhindert werden.

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