Mit Festplattenspeicher: Speicher-Giganten für Musikarchivare

Aussehen: Handflächengroß und meist rechteckig. Mit bis zu 200 Gramm viermal so schwer wie Flashspieler.

Speichermedium: Winzige eingebaute Festplatte, auch Harddisc (HD) genannt.

Speichergröße: „Kleine“ Festplattenspieler haben bis 4 Gigabyte, „große“ mindestens 20 Gigabyte. Da passen je nach Datenrate bis zu 270 CDs drauf – eine durchschnittlich große Musiksammlung.

Stärken: Hohe Kapazität. Titel praktisch sortierbar, leicht zu finden. Großes Display. Gut zu bedienen. Oft mit Software, die CD-Musik gleich in MP3 wandelt. Schneller Download vom PC. Umweltfreundlich: läuft über Akkus. Meist mit vielen Extras.

Schwächen: Mit im Schnitt um die 330 Euro teuer. Schwer und groß, nicht bequem zum Umhängen. Wegen der ro­tie­renden Festplatte anfällig für Erschütterungen. Akku oft nicht selbst auszuwech­seln.

Einsatz: Als „echtes“ Musikarchiv für unterwegs.

  • Empfehlenswert: Der iriver H320 ist flink und gut bedienbar. Er liest das hochwertige Format Ogg Vorbis, punktet mit Fotodisplay, Radio, Fernbedienung. Nicht so vielseitig, aber billiger: der schicke Apple iPod mit praktischem Touchpad.
  • Aufgepasst: Wer im Internet Musik in den Download-Läden von Apple oder Sony kaufen will, braucht ein Gerät dieser Hersteller. Andere Spieler kommen mit deren Spezialformaten nicht zurecht.

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