MP3-Spieler Test

Es muss nicht immer iPod sein: Auch Creative, Arcos oder Sony haben schöne Spieler im Programm. Sind sie auch gut? Im Test: 20 mobile Multimediaspieler für Musik, Video und Internet. test.de zeigt die besten Modelle.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: MP3-Player

Surfen, chatten und TV glotzen

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Musik im Bus, Videos in der Bahn und Internet an der Haltestelle: Mobile Multimediaspieler beherrschen heute das volle Programm. Archos 5 und Apple iPod Touch kommen mit Browser daher. Via W-LAN surfen sie im Internet. Mit dem Creative Zen X-Fi lässt sich immerhin chatten und der Cowon A3 zeigt Fernsehbilder. Vorausgesetzt der Anwender kauft den DVB-T-Empfänger aus dem Cowon Zubehör. Einfach nur Musik hören geht natürlich auch.

Großes Bild, großer Spaß

Die Stiftung Warentest hat 20 MP3-Spieler untersucht. Vom walnussgroßen Musikspieler über Videospieler im Handyformat bis zum üppig ausgestatteten Multimediaspieler mit handtellergroßem Bildschirm. Wer regelmäßig Videos schaut, ist mit einem solchen Modell am besten bedient. Je größer der Bildschirm desto größer der Spaß.

Apple und Archos gut im Bild

Das beste Bild im Test liefert der Apple iPod Touch, das Pendant zum iPhone. Preis: etwa 220 Euro. Auch der Akku ist gut. Video-Spielzeit beim Touch etwa fünfeinhalb Stunden. Das reicht sogar für eine Bahnfahrt von Hamburg nach München. Ebenfalls gut im Bild sind iPod Classic und Archos 5. Der iPod Classic kostet etwa 239 Euro, der Arcos 5 stolze 400 Euro. Wer sparen will, wählt den Creative Zen X-Fi. Sein Bildschirm ist zwar kleiner, aber das Bild ist gut. Preis: 170 Euro.

Tadel für 100 Dezibel

Fünf Musik- und Videospieler fangen sich im Test einen Tadel ein. Darunter auch der Creative Zen. Alle fünf Modelle tönen zu laut. Ihre Kopfhörer können einen Schalldruck von über 100 Dezibel erzeugen. Wer hier voll aufreißt, riskiert langfristig Gehörschäden. Testurteil deshalb: bestenfalls ausreichend. Schade vor allem um den Creative Zen X-Fi: Bild und Ton sind gut.

Apple verlangt viel

Nervig ist die Inbetriebnahme der Musik- und Videospieler. Nach dem Kauf muss zunächst mal Musik aufs Gerät. Vor allem bei Apple eine aufreibende Prozedur. Die Software iTunes muss auf den Rechner. Apple liefert sie nicht mit. Jeder iPod-Käufer muss sich deshalb satte 50 Megabyte aus dem Internet ziehen. Apple setzt schnelles Internet und einen besonders leistungsfähigen Rechner voraus. Handhabung deshalb nur befriedigend. Ohne PC läuft aber selbst bei den einfachen Musikspielern nichts. Die Akkus der kleinen Geräte lassen sich nur via USB aufladen. Pech, wenn der Rechner im Urlaub mal fehlt.

Einfach und gut

Wer einfach nur Musik hören will, ist mit dem Philips SA2840 gut bedient. Der kleine Musikspieler überzeugt durch guten Klang, einfache Handhabung, sehr lange Akkulaufzeit und die beste Anleitung im Test. Preis: etwa 52 Euro. Noch etwas besser klingt der Samsung YP-S2Q (42 Euro). Der einzige reine Musikspieler mit gutem Kopfhörer im Test. Sein Manko: Er hat kein Display. Das erschwert die Bedienung.

Der Kopfhörer macht die Musik

Die mitgelieferten Kopfhörer sind selten gut. Dabei entscheidet der Köpfhörer über den Klang. Nur fünf Modelle konnten hier punkten. Die drei Apples, der kleine Samsung und der Sony NWZ-A828. Sony liefert das Gerät sogar mit zwei Kopfhörern: einer mit Kabel, einer ohne. Der kabelgebundene Kopfhörer klingt besser, der kabellose Kopfhörer ist dagegen schick. Er kommuniziert via Bluetooth mit dem Gerät. Unter dem Strich ist der Sony A828 der beste Musik- und Videospieler im Test.

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