Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Auswärtige Amt in Berlin empfehlen, wegen der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS nicht unbedingt notwendige Reisen nach Hongkong, Peking, in die Provinzen Shanxi und Guangdong (Volksrepublik China) sowie nach Taiwan zu verschieben.

Eine Reisewarnung, die eine kostenlose Stornierung von Reisen in die betroffenen Gebiete ermöglicht, hat das Auswärtige Amt bis Anfang Mai allerdings nicht abgegeben. Es weist lediglich darauf hin, dass in zahlreichen Ländern bei der Einreise medizinische Verdachtskontrollen durchgeführt werden, die zu Quarantänemaßnahmen führen können. Der Reiserechtler Ernst Führich von der Fachhochschule Kempten ist der Rechtsauffassung, dass Reisende in die genannten Gebiete erheblich gefährdet sind und diese Reisen wegen höherer Gewalt kündigen können. Dies gelte aber nicht für Rundreisen außerhalb dieser Gebiete.

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