Seit Jahren schreibt Luft­hansa im Europa­geschäft rote Zahlen. Mit einem neuen Billigkonzept will die Kranich-Air­line ab 2013 gegen­steuern. Der angekündigte neue Name ist der alte: Die Billigtochter heißt weiterhin Germanwings. Das Konzept ist aber neu. Germanwings soll künftig alle inner­deutschen und inner­europäischen Flüge über­nehmen. Das betrifft rund 110 Ziele. Nur Zubringer- und Lang­stre­ckenflüge, die an den beiden Dreh­kreuzen Frank­furt am Main und München starten oder landen, fliegen weiter unter der Marke Luft­hansa. Die Flotte von Germanwings verdreifacht sich von 30 auf rund 90 Flugzeuge. Mit dem erweiterten Nied­rigpreis-Konzept reagiert die Kranich-Linie auf die Konkurrenz durch Billigflieger wie Ryanair und Easyjet. Die sind mit einer Flotte von rund 300 beziehungs­weise 184 Flugzeugen deutlich größer. Zurzeit haben die Passagiere von Germanwings die Wahl zwischen drei Tarifen. Wer günstig fliegen will, wählt Basic. Gepäck, Sitz­platz und Bord­service kosten hier extra.

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