Luft­befeuchter im Test Meldung

Zimmerpflanzen wie Papyrus befeuchten die Raum­luft.

Im Winter macht die Heizungs­luft die Schleimhäute trocken. Luft­befeuchter sollen dem entgegen­wirken und ein angenehmes Raumklima verbreiten. Zehn Geräte hat die Schweizer Verbraucher­zeit­schrift K-Tipp getestet: fünf Ultra­schall­zerstäuber, vier Verdunster und einen Verdampfer (Preise laut K-Tipp: 60-320 Schweizer Franken). Nur die Verdunster schnitten gut ab, der teuerste sogar sehr gut.

Testsieger spart Strom und befeuchtet effektiv

Testsieger Venta LW 45 verbraucht nicht nur wenig Strom, sondern befeuchtet die Zimmerluft, ohne sie mit Keimen zu belasten. Er hat mit 320 Franken (umge­rechnet knapp 300 Euro) allerdings auch seinen Preis. Ein hygie­nisch einwand­freies Gerät ist aber auch schon für 90 Franken (knapp 85 Euro) zu haben.

Zum Test von K-Tipp

Ultra­schall­zerstäuber erweisen sich als Keim­schleudern

Ein Verdunster blasen aufgeheizte Luft gegen eine nasse Fläche. Durch die Hitze haben Bakterien und Schimmelpilze kaum eine Chance. Ultra­schall­zerstäuber erwiesen sich im Test als Keim­schleudern. Sie befeuchten einen Raum ohne Hitze. In einer Stunde verdoppelten oder verdreifachten sie die Bakterien­konzentration. Asth­matiker sollten Zerstäuber meiden.

Tipp: Messen Sie die Luft­feuchtig­keit mit einem Hygro­meter. Ideal sind 30 bis 50 Prozent. Ist es zu trocken, können Pflanzen helfen. Gut geeignet sind Hydropflanzen und Papyrus.

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