Lohnsteuerhilfevereine dürfen künftig mehr Kunden beraten. Das sieht das zum 1. Juli 2000 in Kraft getretene 7. Steuerberater-Änderungsgesetz vor. Ob sich ein Arbeitnehmer von einem Lohnsteuerhilfeverein bei der Steuererklärung helfen lassen darf, hing schon bisher insbesondere von der Höhe der Nebeneinkünfte ab. Während die Höhe des eigentlichen Gehalts egal war, durften mit Nebenjobs bislang nur 12.000 Mark im Jahr verdient werden. Künftig dürfen dagegen auch Steuerzahler mit jährlichen Nebeneinkünften bis zu 18.000 Mark (36.000 Mark bei Zusammenveranlagung) zum Vereinsberater gehen.

Damit können mehr Menschen als bisher preiswerten steuerlichen Rat und Rechtsbeistand bekommen. Denn im Gegensatz zum Steuerberater kassieren die Vereine kein Honorar, sondern einen einkommensabhängigen Mitgliedsbeitrag von etwa 50 bis 350 Mark pro Jahr.

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