Lohnsteuerhilfevereine dürfen jetzt mehr Steuerzahler als früher beraten und ihnen bei der Steuererklärung helfen. Rat können bei ihnen Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre bekommen, die Lohn, Rente, Versor­gungsbezüge und Unterhaltsleistungen beziehen. Sie dürfen zusätzlich Einnahmen aus Kapitalvermögen ­(Zinsen, Dividenden), Vermietung und Verpachtung und aus privaten Veräußerungsgeschäften haben. Solche Nebeneinnahmen sind bis zu Höchstbeträgen erlaubt, die nun angehoben werden: für Alleinstehende auf 13 000 (früher 9 000) Euro und für zusammenveranlagte Ehepaare auf 26 000 (früher 18 000) Euro im Jahr.

Tipp: Ab 2009 müssen Sie Nebeneinnahmen aus Wertpapiergeschäften und Kapitalvermögen, die Sie über die Bank oder das depotführende Institut mit der neuen Abgeltungsteuer von 25 Prozent versteuern, nicht mehr berücksichtigen. Nur wenn Sie Kapitaleinnahmen weiter in der Steuererklärung abrechnen, können diese noch den Höchstbetrag sprengen.

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