Lohnersatzleistungen Meldung

Arbeitslose und Kranke bekommen mehr Geld. Denn Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sollen bei der Berechnung von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld oder Krankengeld berücksichtigt werden. Dies hat der Bundestag im Dezember beschlossen. Das Gesetz folgt einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Mai 2000 und trat am 1. Januar 2001 in Kraft.

Ein allein stehender Arbeitsloser, der zuvor ein Bruttogehalt von 4.000 Mark im Monat hatte und ein 13. Monatsgehalt bekam, hat künftig monatlich rund 90 Mark mehr in der Tasche. Gab es vom früheren Arbeitgeber auch noch Urlaubsgeld, erhöht sich der Betrag weiter.

Nur wer ab 1. Januar 1997 auf die Anrechnungen der Einmalzahlungen geklagt hat, bekommt auch rückwirkend mehr.

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