Lohn­ersatz Special

Ein Partner wählt Steuerklasse III, der andere Steuerklasse V. Oder ist es doch güns­tiger, wenn sich beide für Steuerklasse IV entscheiden? Verheiratete Paare und einge­tragene Lebens­partner sollten sich die Wahl der Steuerklasse gut über­legen. Mit der passenden Kombination steigern sie nicht nur ihren Netto­lohn, auch höhere Sozial­leistungen sind möglich.

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Finanztest erklärt, wie sich Steuerklassen­wahl und Eintrag von Frei­beträgen auf den Bezug von Sozial­leistungen auswirken. Eine Grafik und eine Tabelle zeigen, wie sich dadurch die Höhe von Mutter­schafts­geld, Eltern­geld, Kurz­arbeitergeld, Arbeits­losengeld und Krankengeld ändern kann.

Der Einstieg in das Special

„Jeden Monat knapp 380 Euro mehr Eltern­geld oder 350 Euro mehr Arbeits­losengeld – das kann der Wechsel der Steuerklasse einem verheirateten Arbeitnehmer bringen, wenn er vorher 3 000 Euro brutto verdient hat. Ehepaare und gesetzlich einge­tragene Lebens­partner sollten sich die Wahl ihrer Steuerklassen gut über­legen. Sie beein­flussen damit die Höhe des Lohn­steuer­abzugs und die von Lohn­ersatz­leistungen.

Stehen solche Leistungen an, ist für viele Paare eine andere Steuerklassen­kombination güns­tiger als vorher. Denn Lohn­ersatz­leistungen wie Eltern­geld, Kurz­arbeiter-, Arbeits­losen- und Krankengeld werden statt Arbeits­lohn gezahlt und orientieren sich am gezahlten Netto­gehalt. Gleiches gilt für das Mutter­schafts­geld. (...)“

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