Vorher - nachher. „Unfrisiert hängt mein Haar schlaff herab“, sagt unser Model Linda G. „Durch das Eindrehen von Locken bekommt es mehr Volumen.“

Wellen frisieren, Korkenzieherlo­cken drehen, Volumen aufpeppen – mit welchem Gerät geht das am besten? Die Stiftung Warentest ließ fünf Lockens­täbe gegen auto­matische Haar-Curler antreten. Mit 67 bis 116 Euro sind Curler deutlich teurer als Lockens­täbe, die schon ab 10 Euro zu haben sind. Ganz vorn liegt ein Curler, doch in beiden Produkt­gruppen gibt es gute Geräte. Fünf von neun Geräten im Test fallen bei der Sicher­heits­prüfung durch.

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TestLockens­täbe und Haar-Curler im Test18.12.2018
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Haar-Curler: Alternative zum Locken­stab

Klassische Lockens­täbe haben Konkurrenz bekommen: auto­matische Curler. Der Begriff leitet sich vom eng­lischen Wort für Locken ab: curls. Diese Locken­automaten ersparen das lästige Aufdrehen der Haare auf einen traditionellen Locken­stab. Einfach Strähne einhängen, Knopf drücken, kurz warten, fertig ist die Locke.

Das bietet der Test von Lockens­täben und Haar-Curlern

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für fünf Locken­stäbe und vier Haar-Curler, darunter Geräte von Remington, Braun, Philips und Ross­mann. Wir haben die Lockens­täbe und Haar-Curler einer tech­nischen Prüfung unterzogen und sie im Hinblick auf Sicherheit, Hand­habung und Frisier­ergebnis getestet. Zwei Curler und ein Locken­stab machen ihren Job gut, fünf Geräte versagen beim Sicher­heits-Test.

Kauf­beratung und Tipps. Wir sagen, wie klassische Lockens­täbe und auto­matische Curler funk­tionieren, wodurch sich der Testsieger auszeichnet, und wie Nutzer die Größe der Locken beein­flussen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 1/2019.

Sie wollen lieber glatte Haare? Dann interes­siert Sie vielleicht unser Glätteisen-Test.

Der Test Haarcurler im Video

Test Haarcurler und Lockens­täbe: Mehr als die Hälfte sind mangelhaft.

Zwei Curler gaben die Haare nicht frei

Testsieger ist dann auch tatsäch­lich ein Curler. Doch mit zwei anderen auto­matischen Lockendrehern machten manche Probandinnen schmerzhafte Bekannt­schaft. Die Curler von Remington und Rowenta zogen die Haare ein, drehten sie teil­weise zu einem Knäuel und gaben sie dann nicht mehr frei. Die betroffenen Probandinnen konnten ihre Haare nur mit Ziehen und unter Schmerzen aus den Fängen der Lockendreher befreien. Für diese Geräte heißt es Mangelhaft.

Verknäult. Die Curler von Remington und Rowenta verdrehten gelegentlich die Haare und gaben sie nicht frei.

Verbrennungs­gefahr beim Locken­stab von Remington

Aber auch die Klassiker, die Stäbe, bergen Sicher­heits­risiken. Dem Locken­stab von Remington fehlt der Clip, um die Strähne beim Aufdrehen am Heizkolben zu halten. Die Teste­rinnen mussten die Haare fest­halten. Mehrere gerieten mit dem heißen Kolben an Hals, Ohren oder Finger und verbrannten sich. Der mitgelieferte Hitze­schutz­hand­schuh erwies sich für viele Probandinnen als unpraktisch. Er war ihnen zu grob, um feine Haar­strähnen zu fassen. Daher nutzten sie ihn nicht.

Heiß. Nutzer müssen die Haare am Remington-Locken­stab fest­halten. Mehrere verbrannten sich dabei.

Zwei Lockens­täbe schalten nicht ab

Bei zwei weiteren Lockens­täben im Test fehlt die Abschalt­automatik. Sie heizen ununterbrochen weiter. Aufgrund dieses Sicher­heits­risikos haben wir beide Stäbe mit Mangelhaft bewertet. Denn was nützen die schönsten Locken, wenn die Wohnung brennt.

Form der Locken selbst bestimmen

Die Form und Größe der Locken können Nutzer unabhängig vom Gerät beein­flussen. Lockere Wellen entstehen, wenn die Haar­strähnen nur wenige Sekunden bei mitt­lerer Temperatur im Curler oder auf dem Locken­stab verweilen. Die Curler piepsen, sobald die Zeit erreicht ist. Einfluss hat auch die Dicke der aufgewickelten Haar­strähne: je dicker, desto lockerer die Welle. Für enge Korkenzieherlo­cken sind dagegen mehr Zeit, Hitze und feine Haar­strähnen erforderlich.

Nicht zu heiß eindrehen

Zu lange und heiß sollte aber niemand seine Haare grillen – erst recht nicht im feuchten Zustand. Gesundes, kräftiges Haar verträgt rund 200 Grad Celsius. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar sollte nicht so hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Fachleute empfehlen zirka 170 Grad Celsius. Sonst schmilzt die oberste Haar­schicht, die Cuticula. Das Haar verliert seinen Glanz, wird strohig und lässt sich schwer kämmen.

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