Eine Schadenersatzklage gegen die Lipro AG hat die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) angekündigt. Das Berliner Softwareunternehmen ist zahlungsunfähig und vom Handel am Frankfurter Neuen Markt ausgeschlossen. Die SdK wirft der Lipro AG zahlreiche Verstöße gegen aktienrechtliche Bestimmungen vor. So wurde zum Beispiel keine Hauptversammlung abgehalten. Auch vermutet die Schutzgemeinschaft, dass einige von Lipro veröffentlichte Ad-hoc-Meldungen falsch waren. Die Aktionärsschützer sehen gute Chancen für eine Klage und fordern geschädigte Lipro-Aktionäre auf, sich unter 0 89/59 99 87 33 zu melden, um zukünftige Forderungen zu bündeln und auszuwerten.

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