Lippen­stifte im Test Konventionelles Rot enthält oft Mineralöl

Lippen­stifte im Test - Konventionelles Rot enthält oft Mineralöl
Rote Lippen. 18 Millionen Frauen hier­zulande verwenden Lippen­stift. © plainpicture / Philip Provily

Er mag noch so dünn aufgetragen sein – von Lippen­stift wird wohl immer etwas geschluckt. Wer Risiken meiden will, sollte daher eher zu Naturkosmetik greifen. Das legt ein Test unserer französischen Partner von Que Choisir nahe.

18 dunkelrote Lippen­stifte untersucht

Die Tester von Que Choisir analysierten 18 dunkelrote Lippen­stifte. Viele enthielten umstrittene Mineralöle. Mineral­ölfrei waren alle mit Bio- oder Naturkosmetik-Logo, darunter Purobio, Nude by Nature, Dr. Hauschka, Santé. Von den konventionellen schafften das nur Chanel und Dior – mit 37 bis 39 Euro die teuersten.

Mosh, Moah – oder beides enthalten

Die übrigen konventionellen enthielten gesättigte (Mosh) oder aromatische Kohlen­wasser­stoffe (Moah) oder beides: Bourjois, Gemey Maybelline, Kiko, L‘Oréal, Mac, NYX und Too Faced. Mosh können sich im Gewebe anreichern, manche Moah eventuell Krebs erregen.

Tipp: Meiden Sie Lippen­stifte, die Stoffe wie Cera Microcri­stallina, Ozokerite, Paraffin oder Petrolatum enthalten. Umfassende Informationen und Tests rund um Pflege und Make-up finden Sie auf der Themenseite Make-up.

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