Lippen­stifte Test

Intensive Lippenfarbe ohne Nach­schminken: Das erwarten Frauen von lang­haftenden Lippen­stiften. Denn schließ­lich verspricht die Werbung, dass die Farbe 12, 16 oder gar 24 Stunden hält. Was ist dran an solchen Werbeaussagen? Und welche schneiden besser ab? Klassische Stifte oder Kombipro­dukte aus Farbe und Pflege? Die Stiftung Warentest hat 14 Lippen­stifte und -farben getestet. Das Ergebnis: Zwei über­zeugen auf ganzer Linie, zwei andere schaffen nur ein Ausreichend.

Einen Arbeits­tag sollte er halten

Verführer­isches Rot für den Kuss­mund, lang­haftend und pflegend – das wünschen sich Frauen von einem lang­haftenden Lippen­stift. 14 Produkte, zwischen 4 und 30 Euro, mussten sich den Prüfungen stellen. Darunter klassische Lippen­stifte sowie Kombi­nations­produkte, die aus Farbe und einem „Top­coat“ bestehen. Das kann ein Pfle­gestift oder Gloss sein, der die Farbe versiegeln oder den Lippen Glanz und Geschmeidig­keit verleihen soll. Acht Stunden, also etwa einen Arbeits­tag, sollte ein lang­haftender Lippen­stift schon halten. Das schafften alle Kombis im Test. Die Farbe der Mono­produkte blieb dagegen meist nur vier Stunden auf den Lippen erhalten.

Lippenfarbe im Stress­test

Und wie halten die Lippen­farben in Stress­situationen? Die Tester setzten sie alltags­typischen Belastungen aus. Auch hier glänzten die Kombis. Gerade den vier Produkten aus flüssiger Farbe machten heißer Kaffee oder fettige Chips so gut wie nichts aus. Auch den Kuss­test bestanden diese Kombis problemlos. Mehrere Küsse auf ein Kleenex-Tuch konnten ihnen fast nichts anhaben.

Frisch gekauft und schon benutzt?

Aber nicht nur die Farbe sollte einiges aushalten, sondern auch der Stift selbst: Er sollte weder ausölen oder schwitzen noch die Form verändern. Die Tester setzten die Produkte hohen Temperaturen und Minusgraden aus. Ob preis­wert oder teuer – nicht alle haben das problemlos über­standen. Nicht nur ärgerlich, auch unhygie­nisch: Wenn der neugekaufte Stift bereits benutzt wurde. Die Tester über­prüften auch die Originalitäts­sicherung. Nur zwei Produkte waren folien­versiegelt und somit im Geschäft auch sicher vor fremden Lippen. Die meisten Lippen­stifte steckten immerhin in einem Umkarton. Schutz­los stehen dagegen die drei preis­wertesten im Laden.

Kein Problem mit Schad­stoffen

Etwa 2 Kilogramm Lippen­stift soll eine Frau im Laufe ihres Lebens verspeisen. Da sollten die Inhalts­stoffe unbe­denk­lich sein. Erfreulich: Unsere Probandinnen vertrugen die Lippen­stifte alle gut. Außerdem war kein Produkt mit Schwer­metallen belastet. Wer genau wissen will, welches Produkt Konservierungs­stoffe, Farb­stoffe oder Licht­schutz­filter enthält, kann in die einzelnen Produkt­kommentare schauen. Und welche Produkte am besten sind, zeigt die Test­tabelle nach der Frei­schaltung.

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TestLippen­stiftetest 12/2012
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