Linde-Dividende Falsche Quellen­steuer

16.04.2019

Der im Dax notierte Konzern Linde (Isin IE 00B Z12 WP8 2) hat nach seiner Fusion mit dem amerikanischen Unternehmen Praxair im Dezember 2018 eine Zwischendividende ausgeschüttet. Diese wurde von einigen Banken mit irischer Quellen­steuer belastet. Zu Unrecht, sagt die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Zwar hat Linde seinen Firmensitz nun in Irland, aber steuerlich zuständig sei Groß­britannien, das keine Quellen­steuer erhebt. Die SdK rät betroffenen Aktionären, sich an ihre Depot­bank zu wenden und eine Korrektur zu verlangen. In vielen Fällen wurde nach Aussage der SdK bereits eine Korrektur­buchung durch­geführt.

16.04.2019
  • Mehr zum Thema

    Neue Quellen­steuer in Frank­reich Deutsche Anleger zahlen drauf

    - Zum Jahres­anfang 2018 hat Frank­reich seine Quellen­steuer auf Dividenden von bisher 30 Prozent auf 12,8 Prozent gesenkt. Das klingt gut, doch französische...

    Steuerfreie Extras Mehr Gehalt? Lieber Handy, Jobti­cket oder Yoga!

    - Mehr Brutto, ein Bonus oder eine Sonderzahlung – Steuern und Sozial­abgaben fressen die schönen Belohnungen vom Chef gleich wieder auf. Der Blick auf die...

    Kapital­erträge Anleger dürfen jeder­zeit Verluste verrechnen

    - Ob und wann Anleger wert­los gewordene Aktien wieder verkaufen, dürfen sie selbst entscheiden. Sie dürfen die Papiere gezielt in einem Jahr verkaufen, in dem eine...