Der im Dax notierte Konzern Linde (Isin IE 00B Z12 WP8 2) hat nach seiner Fusion mit dem amerikanischen Unternehmen Praxair im Dezember 2018 eine Zwischendividende ausgeschüttet. Diese wurde von einigen Banken mit irischer Quellen­steuer belastet. Zu Unrecht, sagt die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Zwar hat Linde seinen Firmensitz nun in Irland, aber steuerlich zuständig sei Groß­britannien, das keine Quellen­steuer erhebt. Die SdK rät betroffenen Aktionären, sich an ihre Depot­bank zu wenden und eine Korrektur zu verlangen. In vielen Fällen wurde nach Aussage der SdK bereits eine Korrektur­buchung durch­geführt.

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