Wer oft und reichlich Cola oder Limo trinkt, läuft womöglich Gefahr, irgendwann an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Wissenschaftliche Studien sehen einen physiologischen Zusammenhang zwischen dem in vielen Industrieländern stetig ansteigenden Verzehr kohlensäurehaltiger Softdrinks – er hat sich in den letzten 50 Jahren verfünffacht – und der im gleichen Zeitraum ebenfalls auf­fällig gestiegenen Zunahme an Speiseröhrenkrebs. So verringere sich beispielsweise nach dem Genuss einer Dose Limonade der pH-Wert der Speiseröhre auf vier. Diese saure Reaktion bleibt für mehr als 50 Mi­nuten bestehen. Das sei zunächst kein Problem, könne aber, bei täglich zwei Dosen Softdrink über Jahrzehnte hinweg, zum Problem werden, meint der Ernährungsforscher Mahandas Malluth vom Massachussetts General Hospital in den USA.

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