Tipps

  • Abstand. Halten Sie den Abstand zum Gerät, den der Hersteller angibt, genau ein. Dann ist die Lichtdosis optimal. Sie sollten dabei die Augen offen lassen.
  • Blendung. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie das Gerät blendet, dann kann das eventuell am ungleichmäßigen Helligkeitseindruck liegen. Sie empfinden dann Helligkeitsspitzen als Blendung. Das Samalux-Gerät war in diesem Punkt nur ausreichend.
  • Therapie. Wenn Sie eine gezielte Therapie machen wollen, dann gehen Sie vorher unbedingt zum Arzt. Sprechen Sie eine gleichzeitige Medikamenteneinnahme mit dem Arzt ab, da bestimmte Arzneimittel nicht bei einer gleichzeitigen Lichttherapie eingenommen werden dürfen.
  • Augen. Lassen Sie vor und während der Lichtbehandlung regelmäßig Ihre Augen untersuchen. Seien Sie besonders vorsichtig bei Erkrankungen der Netzhaut oder Augenlinse.
  • Tageszeit. Das Lichtbad am Abend ist zunächst nicht zu empfehlen. Denn es macht eher munter und führt möglicherweise zu Schlafstörungen. Experimentieren Sie aber trotzdem zeitlich mit dem täglichen Einsatz der Lichttherapie. Jeder reagiert anders auf das Lichtbad.
  • Innenräume. Auch ohne Lichttherapiegeräte und Wohlfühlleuchten können Sie in Ihren Räumen die Helligkeit erhöhen. Zum Beispiel: Mehr Lampen einschalten; indirektes Licht verstärken und Reflexionen von größeren Flächen nutzen; Lichteinfall durchs Fenster verbessern und Hecken oder Äste schneiden; Oberlicht einbauen; bei der Wohnungssuche auf Größe der Fenster und Himmelsrichtung achten.
  • Lichtiges Verhalten. Nutzen Sie auch natürliche Lichtquellen: Machen Sie häufiger Spaziergänge, blicken Sie immer mal wieder zum hellen Himmel, machen Sie Sport im Freien, halten Sie sich in Fensternähe auf, machen Sie Winterurlaub, spazieren Sie im Schnee und ziehen sie in besonders schweren Fällen einen Umzug in den Süden in Erwägung.

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