Tipps

Lichtschutzmittel für Kinder Test

Rundum abgeschirmt: So lässt sich der Sonnentag gut aushalten.

Sonnenschutzmittel müssen richtig angewendet werden, damit sie ihren vollen Nutzen entfalten können.

Lichtschutzfaktor. Beachten Sie bei der Wahl des Lichtschutzfaktors die Lichtempfindlichkeit Ihres Kindes und die zu erwartende Strahlungsintensität. Am Meer und im Hochgebirge scheint die Sonne besonders intensiv.

Babys. Im ersten Lebensjahr sollte pralles Sonnenlicht tabu sein.

Kleinkinder. Knirpse unter drei Jahren sollten sich nur kurzzeitig in der Sonne aufhalten – immer geschützt durch Sonnencreme, Hemd, Hut und Sonnenbrille.

Kein Sonnenbrand. In den ersten zehn Lebensjahren sind Sonnenbrände unbedingt zu vermeiden. Denn in diesen frühen Jahren erhöhen sie das Risiko drastisch, später an Hautkrebs zu erkranken.

Dosierung. Mit dem Sonnenschutzmittel nicht geizen. Hier gilt: Viel hilft viel. Und alle zwei Stunden erneut einreiben.

Schutzdauer. Die Dauer des Schutzes pro Tag kann durch mehrfache Anwendung eines Lichtschutzmittels zwar stabilisiert, aber nicht verlängert werden.

Einwirkdauer. Studien haben bewiesen, dass Sonnenschutzmittel sofort nach dem Eincremen wirken. Sie müssen nicht erst lange einziehen.

Wasserfest. Auch wasserfeste Mittel schützen nicht komplett. Deshalb nach dem Baden und Abtrocknen erneut reichlich eincremen.

Textilien. Einen Totalschutz bieten sie oft nicht. Baumwolle zum Beispiel lässt noch etwa 10 Prozent der Strahlen durch, in nassem Zustand sogar bis zu 20.

Mittagssonne. Die Zeit von 11 bis 15 Uhr im Schatten verbringen. Das gilt auch für Erwachsene.

Sonnenschirm. Auch bei bedecktem Himmel oder unterm Sonnenschirm kann es zum Sonnenbrand kommen.

Restbestände. Sonnenschutzmittel vom letzten Jahr können Sie ruhig weiter benutzen. Vorausgesetzt, das Produkt riecht noch einwandfrei und die Substanzen haben sich nicht in dick und dünn getrennt.

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